badfetish.org tryfist.net trydildo.net

05.12.2017 21:00 Uhr - Weltmeisterschaft - jun

"Eine letzte Minute, über die man viel diskutieren kann": Drei Fragen an ... Emily Bölk

Emily BölkEmily Bölk
Quelle: Michael Schmidt
Für Emily Bölk gab es in ihrem ersten WM-Spiel ein Unentschieden. Die Rückraumspielerin des Buxtehuder SV hatte die ersten beiden Partien verletzungsbedingt verpasst, morgens nominierte Michael Biegler sie nach. Bölk kam in der ersten Halbzeit für knapp fünf Minuten und erklärte danach: "Es waren jetzt vielleicht nicht die optimalen fünf Minuten, aber ich denke, dass kann man durch die Verletzung erklären", bilanzierte die Buxtehuderin und hielt mit Blick auf die sportliche Situation der Ladies fest: "Wir haben immer noch die Chance, Gruppensieger zu werden."

Emily, das wichtigste zuerst: Wie geht es dir und deinem Fuß?

Emily Bölk:
Der Fuß ist natürlich nicht vollends verheilt, aber wir haben ein absolut super Physio- und Ärzteteam, das mich gut behandeln. Ich bin auch jeden Tag in Behandlung, mache viele regenerative Maßnahmen und habe die hohe Belastung gut verkraftet. Ich fühle mich gut, bin vom Kopf her frei und freue mich, dass ich endlich auch mit auf der Platte stehen kann. Es waren jetzt vielleicht nicht die optimalen fünf Minuten, die ich da gespielt habe, aber ich denke, dass kann man durch die Verletzung erklären. Ich hoffe, dass es dann morgen schon besser geht.

Wie hast du diese letzten 30 Sekunden erlebt?

Emily Bölk:
Ich glaube, das ist eine letzte Minute, über die man viel diskutieren kann - und auch sicherlich wird. Insgesamt ist es, wenn man nur diese letzte Minute betrachtet, klar ein verlorener Punkt, weil wir mit einem Tor geführt. Wenn man aber das ganze Spiel betrachtet, war es ein Spiel auf Augenhöhe mit Höhen und Tiefen und daher ist das Unentschieden ein akzeptables Ergebnis. Wir haben immer noch die Chance, Gruppensieger zu werden. Da werden wir noch einmal alles reinlegen und dann hoffentlich auch die Punkte holen.

Was könnt ihr positives aus diesem Spiel mitnehmen?

Emily Bölk:
Ich glaube, dass wir sehr viele gute Abwehraktionen hatten. Wir haben sehr viele Bälle gewonnen und haben schnell umgeschaltet. Das war das größte Plus für uns - zusammen mit den Emotionen aus der Halle hinten raus. Wir haben aber schon sehr, sehr viele Fehler gemacht - im Angriff vor allem, wo Serbien uns mit ihren Deckungsumstellungen ein bisschen überrascht haben. Das haben sie taktisch clever gelöst und uns ein bisschen in Hektik verfallen lassen. Das werden wir aber alles aufarbeiten und dann kommen wir mit der nächsten Überraschung besser klar.





cs