05.12.2017 20:00 Uhr - Weltmeisterschaft - etb

"Die Mannschaft hat meine Zeitstrafe perfekt ausgebügelt": Erste Stimmen nach dem Unentschieden gegen Serbien

Katja Kramarczyk, Michael BieglerKatja Kramarczyk, Michael Biegler
Quelle: Michael Schmidt
Nach einem harten Kampf und einem engen Spiel gab es zwischen Deutschland ein 22:22 (9:11)-Unentschieden. Nach einem Pausenrückstand kamen die deutschen Frauen zurück, hatten am Ende sogar die Chance auf dem Sieg, mussten sich dann jedoch mit der Punkteteilung zufrieden geben.

Michael Biegler, Trainer Deutschland: Danke an den Gegner für ein starkes und hartes Spiel. Auch an meine Mannschaft geht ein Danke für den Kampf. Wir haben jetzt nicht viel Zeit, um das zu analysieren Sachen besser zu machen, aber werden uns jetzt auf China vorbereiten. Natürlich waren wir nicht fehlerfrei, aber die Mannschaft hat immer daran gearbeitet, bestimmte Fehlertypen nicht mehr zu machen und das auch geschafft. Wir haben uns ein wenig verunsichern lassen durch die offensive Deckungsvariante, aber dann Lösungen gefunden. Das hat die Mannschaft gut gemacht. Es waren dann in der ersten Halbzeit noch ein paar zu schnelle Abschlüsse dabei, das wurde in der zweiten Halbzeit allerdings immer besser.

Die Deckung stand sehr, sehr gut und hat gefightet. Wir haben ein paar einfache Fehler gemacht es war dann sehr viel Hektik im Spiel, aber die Mannschaft findet den Turn, Katja zeigt wichtige Saves und die Mannschaft hat meine Zeitstrafe perfekt ausgebügelt. Dafür bedanke ich mich beim Team. Nach dem ersten Spiel gegen Kamerun haben wir das zweite Mal ein Spiel, wo wir ganz schnell die Kurve kriegen müssen. Und das werden wir auch tun.

Katja Kramarczyk, Spielerin Deutschland: Es war ein hartes Spiel. Wir wollten den Sieg, jetzt haben wir einen Punkt. Aber das reicht wohl fürs Achtelfinale und das ist das Beste heute.

Ljubomir Obradovic, Trainer Serbien: Wir haben uns auf das Spiel gegen Deutschland gefreut. Wir hatten die Chance zu gewinnen, der Gegner hatte die Chance. Aus diesem Grund ist das ein gerechtes Ergebnis für beide Mannschaften. Es war ein Spiel mit starkem Kampf und mit viel Energie.

Jelena Lavko, Spielerin Serbien: Es ist ein großer Erfolg für uns, einen Punkt in Leipzig zu holen. Wir haben noch einige Sachen, die im Verlaufe des Turniers besser werden müssen, aber mit dem Ergebnis sind wir jetzt zufrieden.