01.12.2017 21:47 Uhr - Weltmeisterschaft - jun

"Es war schon erst einmal ein Schock": Drei Fragen an ... Katja Kramarczyk

Katja Kramarczyk (re.) wurde in der 2. Halbzeit für Clara Woltering eingewechseltKatja Kramarczyk (re.) wurde in der 2. Halbzeit für Clara Woltering eingewechselt
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Die deutschen Frauen sind mit einem deutlichen 28:15-Erfolg gegen Kamerun in die Weltmeisterschaft im eigenen Land gestartet. Das Duo zwischen den Pfosten bildeten Clara Woltering und Katjy Kramarczyk. Die Torhüterin des TSV Bayer Leverkusen wurde im zweiten Durchgang für die Dortmunderin eingewechselt und konnte mehrere Paraden - darunter zwei Siebenmeter - für sich verbuchen. Nach dem Spiel sprach die Ex-Leipzgerin über die Verletzung von Rückraumspielerin Kim Naidzinavicius und die Rückkehr an ihre alte Heimstätte.

Katja, ihr habt gegen Kamerun einen deutlichen Sieg gefeiert, doch ihn mit der Verletzung von Kim Naidzinavicius teuer bezahlt. Wie sehr hat euch diese frühe Verletzung im Spiel beschäftigt.

Katja Kramarczyk:
Es war schon erst einmal ein Schock. Es sah im ersten Moment nicht gut aus und wir wissen auch noch nicht mehr, als dass sie ins Krankenhaus gebracht wurde. Man hat gemerkt, dass wir ein paar Angriffe brauchten, um das zu verarbeiten. Auch in der Halbzeit kamen noch ein paar Fragen. Wir werden jetzt sehen, was rausgekommen ist und ob uns Kim in diesem Turnier noch helfen kann oder nicht.

Für dich war dieses Eröffnungsspiel eine Rückkehr an deine alte Heimstatt. Was war es für ein Gefühl, wieder hier aufzulaufen?

Katja Kramarczyk:
Es war total schön, schon die Trainingseinheiten in den letzten Tagen waren ganz ... heimisch (schmunzelt). Die Halle hat sich vom Aufbau her etwas verändert, aber ich kenne sie seit vielen, vielen Jahren und ich kenne auch das Leipziger Publikum. Es ist total toll, dass uns so viele Leute hier unterstützt haben - und ich freue mich daher natürlich nicht nur, dass ich meinen Teil zum Sieg beitragen konnte, sondern auch auf die weiteren Spiele hier in Leipzig.

Am Sonntag geht es gegen Südkorea weiter. Ein erster Ausblick: Was erwartet euch?

Katja Kramarczyk:
Wir werden mit der offensiven Abwehr klarkommen müssen. Dafür müssen wir im Angriff konzentriert, aber trotzdem druckvoll spielen und unsere Chancen reinmachen. Hinten in der Abwehr wird es auch noch einmal ein viel schnelleres Spiel, das auf uns wartet. Die Südkoreanerinnen sind im Eins-gegen-Eins sehr stark und richtig schnell auf den Beinen. Da müssen wir absolut bereit für sein.

Lesen Sie auch: