22.11.2017 18:56 Uhr - Länderspiele - ÖHB, red

Österreich bangt bei Vier-Nationen-Turnier um Scheffknecht-Einsatz

Beate ScheffknechtBeate Scheffknecht
Quelle: Mario Gentzel
Dienstagabend absolvierte das Österreichische Handball Frauen Nationalteam sein erstes gemeinsames Training in Cheb, wo man beim 4-Nationen-Turnier in den kommenden Tagen auf Gastgeber Tschechien, Welt- und Europameister Norwegen und die Schweiz trifft. Im Kader gab es dazu noch eine kurzfristige Änderung. Aufgrund einer Leistenzerrung fällt Verena Flöck aus, für sie wurde Stefanie Hirsch von Hypo Niederösterreich nachnominiert. Zudem ereilte Beate Scheffknecht eine Grippe, sie wird aller Voraussicht nach zumindest für den Auftakt gegen Tschechien ausfallen.

Obwohl seit dem letzten Trainingslehrgang und den EM-Qualispielen gegen Rumänien und Russland erst siebeneinhalb Wochen vergangen sind, gilt es vorderrangig sich als Team wieder zu finden. Die erste Trainingseinheit absolvierte man bereits Dienstagabend, nachdem sämtliche Spielerinnen in Cheb angekommen waren.

Bei Beate Scheffknecht brach direkt nach der Ankunft beim Nationalteam die Grippe aus. Aufgrund des hohen Fiebers bleibt abzuwarten ob sie überhaupt für eines der drei bevorstehenden Spiele beim 4-Nationen-Turnier rechtzeitig fit wird. Defintiv abgesagt hat Verena Flöck. Aufgrund einer Leistenzerrung fiel sie schon am Wochenende für Hypo Niederösterreich im Rückspiel der EHF Cup-Quali gegen CS Zalau aus. Für sie wurde Stefanie Hirsch nachnominiert, die zuletzt im freundschaftlichen Länderspiel gegen Argentinien Ende Mai 2016 für das Nationalteam auflief.

Auch wenn Teamchef Herbert Müller erneut einige Personalsorgen plagen, zeigt er sich mit der Einstellung seiner Schützlinge äußerst zufrieden: "Wir arbeiten fleißig, haben auch Spaß. Die Stimmung ist, nicht zuletzt dank des Erfolgs über Russland Ende September, großartig. Auch wenn der letzte Trainingslehrgang noch nicht lange her ist, müssen wir vor allem wieder in unser System finden. Dieser Lehrgang ist enorm wichtig, vor allem aufgrund der drei Spiele. Wir treffen mit Tschechien, Norwegen und der Schweiz auf drei komplett unterschiedliche Spielsysteme. Das Ergebnis steht dabei nicht im Vordergrund. Ich will sehen wer sich entwickelt hat, wer uns weiterbringen kann und werde mit Sicherheit einige Varianten probieren."

Österreich: Elena Berlini, Petra Blazek, Antonija Curic, Mirela Dedic, Lilly Fehringer, Sonja Frey, Martina Goricanec, Romana Gerisch, Stefanie Hirsch, Josefine Huber, Ines Ivancok, Steffi Kaiser, Patrícia Kovács, Kristina Logvin, Miriam Schaupp, Beate Scheffknecht, Claudia Wess