13.11.2017 12:51 Uhr - 2. Bundesliga - PM Füchse

Spreefüxxe bezwingen Gröbenzell

Den Spreefüxxen Berlin ist gegen Gröbenzell ein echter Befreiungsschlag gelglückt. Das Tabellenschlusslicht wurde im heimischen Fuxxbau klar mit 30:16 bezwungen und man rutschte damit auf den 10. Tabellenplatz.

Erneut brauchten die Spreefüxxe einige Zeit um in die Partie zu finden und Gröbenzell ging zunächst mit 0:2 in Führung. Danach fing sich vor allem die Abwehr, vorne hingegen wurden klare Chancen ausgelassen. Sabrina Neuendorf übernahm Verantwortung und netzt die ersten beiden Treffer der Hausherrinnen ein. Doch Gröbenzell behielt die Nase zunächst vorn. Ein Doppelpack von Sina Fischer brachte die Süddeutschen erneut auf zwei Treffer in Front.

Nach 10 Minuten Spielzeit waren die Gastgeberinnen dann erwacht. Man hatte sich nun auf das Angriffsspiel der Gäste eingestellt, die immer wieder den Weg durch die Mitte suchten. Der Angriffsmotor der Spreefüxxe war nun gestartet und so baute man binnen kurzer Zeit einen 3:5-Rückstand zu einer 9:5-Führung aus. Nicht zuletzt dank einem starken Comeback von Torfrau Juliane Meyer, die viele Bälle der Gäste abwehrte. Gröbenzell stellte die 6:0-Abwehr nun auf eine offensive 5:1-Formation um, was jedoch ohne Erfolg blieb. Die Spreefüxxe spielten einen guten Ball und hatten nun zunehmend das Auge für die freie Mitspielerin. Hätte man noch einige Passfehler vermieden und die Chancen besser genutzt, hätte man sogar noch deutlicher als mit 13:8 in die Pause gehen können.

Auch der Start in die zweite Halbzeit gehörte wieder einmal nicht den Spreefüxxen. Es bleibt das Manko der Hauptstädterinnen. Gröbenzell verkürzte auf 13:10 und man kassierte eine Zeitstrafe. Diesmal brauchte man nicht annährend so viel Anlaufzeit und konnte schnell zurück ins Spiel finden. Gröbenzell mühte sich, aber den Süddeutschen viel nun im Angriffsspiel nicht mehr viel ein. Die Spreefüxxe drehten auf und bauten die Führung peu á peu aus. Alle Spielerinnen bekamen nun Einsatzzeiten und lieferten ihren Teil zum am Ende verdienten 30:16-Heimerfolg.

Für die Spreefüxxe geht es am kommenden Wochenende zum Tabellendritten nach Mainz bevor man in 14 Tagen vor heimischer Kulisse die TG Nürtingen empfängt.