12.11.2017 18:45 Uhr - 2. Bundesliga - PM SV Werder Bremen, red

14 Tore von Heldmann - Werder Bremen verliert Nordduell gegen Buchholz-Rosengarten

Johanna Heldmann überragte beim Sieg von Buchholz-Rosengarten gegen Werder BremenJohanna Heldmann überragte beim Sieg von Buchholz-Rosengarten gegen Werder Bremen
Quelle: HL
Es war das erwartete Spitzenspiel in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle, doch eine Schwächephase der Grün-Weißen im ersten Durchgang ermöglichte es dem Favoriten sich entscheidend abzusetzen. Am Ende mussten sich die Spielerinnen des SV Werder Bremen den "Luchsen" von Buchholz-Rosengarten mit 28:36 geschlagen geben und rutscht mit nun 9:7 Punkten ins Tabellenmittelfeld. Die Gäste hingegen festigen ihren Platz bei den Aufstiegsrängen. Überragende Torschützin für Buchholz-Rosengarten war Johanna Heldmann mit 14 Toren.

In der Anfangsphase entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in der die Führung mehrfach wechselte. Nach einem verworfenen Siebenmeter konnten die Gäste aus Buchholz beim 6:8 durch Sarah Lamp (10.) erstmals mit zwei Treffern in Führung gehen. Zwar verkürzte Werder durch Merle Heidergott wieder, doch drei Treffer in Folge von Johanna Heldmann brachte die Luchse mit 7:11 (15.) in Front und zwang Werder-Trainer Marotzke zur ersten Auszeit.

Die Grün-Weißen machten im Angriffsspiel aber zu viele Fehler und die Gäste nutzten die sich bietenden Chancen konsequent. Beim 9:17 (24.) nahm Werder das zweite Team-Timeout und Marotzke schien die richtigen Worte gefunden zu haben, das Team zeigte nun im Angriff mehr Durchschlagskraft, doch in der Abwehr bekam man Johanna Heldmann nicht in den Griff. Bis zum 13:21 Pausenstand hatte die Halbrechte der "Luchse" bereits 10 Tore erzielt.

Trotz des deutlichen Rückstandes zur Pause steckten die Bremerinnen den Kopf aber nicht in den Sand und starteten engagiert in die zweite Halbzeit und verkürzten zunächst auf 19:25 (39.). und waren beim 22:26 (42.) sogar wieder auf vier Tore dran. Doch der Abstand wollte nicht weiter schrumpfen. Auch eine offensive Deckung von Werder gegen Kim Land brachte die Gäste nicht aus dem Konzept. Werder kämpfte bis zum Ende, doch die Hypothek aus dem ersten Durchgang war zu groß. Am Ende gewinnt Buchholz das Nordduell mit 28:36.

"Wir haben uns natürlich was anderes vorgenommen, aber mit der Vielzahl an Fehlwürfen und vier verworfenen Siebenmetern wird es natürlich schwierig", hadert Werder-Trainer Florian Marotzke mit der Chancenauswertung seiner Mannschaft. Gästetrainer Maximilian Busch war mit der Leistung seiner Mannschaft hingegen natürlich zufrieden: "Bei uns hat im ersten Durchgang unglaublich viel geklappt. Wir waren in der Abwehr sehr beweglich und haben uns im Angriff im gesamten Spiel viele Chancen erarbeitet.