11.11.2017 18:12 Uhr - 2. Bundesliga - PM Halle-Neustadt

Ostderby zwischen zwei Bundesliga-Dinos: Halle-Neustadt empfängt Sachsen Zwickau

Swantje HeimburgSwantje Heimburg
Quelle: Thomas Zober, SVU
Es ist nicht nur das Ostderby in der 2. Bundesliga, sondern auch ein Aufeinandertreffen der Zweitliga-Dinos. Während die Wildcats jetzt bereits seit 18 Jahren in der 2. Bundesliga spielen, schaffen es die Gäste sogar auf 21 Jahre ununterbrochener Zweitliga Zugehörigkeit. "Halle gegen Zwickau ist immer ein packendes und vor allem spannendes Derby. Beide Mannschaften kennen sich bereits aus vielen Spielen, sodass man gegenseitig seine Stärken und Schwächen kennt. Natürlich erwarten wir auch am Sonntag ein enges Spiel in der ERDGAS Sportarena", so Pressesprecher Marcel Gohlke. In den 18 Pflichtspielen, die man bisher bestritten hat, konnten die Wildcats bisher nur sieben Spiele gewinnen. Die Gäste dagegen gingen bereits neun Mal als Sieger vom Parkett. Das Spiel am Sonntag findet um 16 Uhr statt.

Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge hat man bei den Wildcats die Spiele aufgearbeitet und geht zuversichtlich in die letzten Partien des Jahres. "Der Zug für unser Saisonziel ist noch nicht abgefahren, aber viele Ausrutscher dürfen wir uns nicht mehr leisten", so Marcel Gohlke weiter.

Ähnlich sieht es auch Co-Trainerin Bianka Eckardt: "Wir haben in den letzten Tagen gut trainiert und die Fehler aus den letzten Spielen analysiert. Die Spiele gegen Bremen und Hannover haben uns gezeigt, dass kein Spiel ein Selbstläufer wird und die 2. Bundesliga sehr ausgeglichen ist". Am Sonntag und auch in den nächsten Spielen wird das Team der Wildcats weiterhin von Bianca Eckardt betreut. Cheftrainer Jörgen Gluver befindet sich zwar auf den Weg der Besserung, steht aber weiterhin dem Verein nicht zur Verfügung.

Physiotherapeuten und das Ärzteteam der Wildcats hatten in den letzten Wochen gut zu tun. Neben den Langzeitverletzten Eileen Uhlig und Patricia Puskasova wird definitiv auch Laura Winkler ausfallen. Die Ärzte haben, nachdem die Rückraumspielerin ihren Finger ausgekugelt hat, noch kein grünes Licht gegeben.

Toni Reppe ist in dieser Woche nach der Schulterverletzung ins Training wieder eingestiegen und steht wenn überhaupt nur für Kurzeinsätze zur Verfügung. Erleichterung herrschte bei Sophie Lütke, welche Schmerzen im Knie hatte. Ein MRTBefund im Universitätsklinikum Halle/Kröllwitz zeigte zum Glück aber keine schwerwiegende Verletzung.