11.11.2017 17:03 Uhr - 1. Bundesliga - PM Buxtehuder SV

Buxtehude vor Derby gegen Oldenburg - "Wollen uns mit einem Sieg in die WM-Pause verabschieden"

BSV-Trainer Leun erwartet in Oldenburg ein "völlig offenes Spiel"BSV-Trainer Leun erwartet in Oldenburg ein "völlig offenes Spiel"
Quelle: Michael Schmidt
Im letzten Spiel vor der Weltmeisterschafts-Pause reist der Buxtehuder SV am kommenden Sonntag, 12. November zum Nord-Derby nach Oldenburg. Nach zuletzt zwei Niederlagen im Rückspiel des EHF-Cup in Vác (22:29) sowie im DHB-Pokal gegen die TuS Metzingen (25:26) will der Buxtehuder SV in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Mit einem Sieg beim VfL Oldenburg könnte der BSV sein Punktekonto auf 12:0 Zähler ausbauen und sich ungeschlagen in die WM-Pause verabschieden. "Das ist natürlich unser großes Ziel", sagt Trainer Dirk Leun. Anwurf in der EWE-Arena beginnt um 16.30 Uhr.

BSV-Trainer Leun erwartet in Oldenburg ein "völlig offenes Spiel". Bei seiner Mannschaft hat er in der abgelaufenen Trainingswoche den Eindruck gewonnen, dass die letzten Niederlagen und das Auf in gleich zwei Wettbewerben abgehakt sind. "Im ersten Moment taten diese Resultate schon weh, weil beide Niederlagen knapp und vermeidbar gewesen wären. Jetzt schaut die Mannschaft aber nach vorne und will das Spiel in Oldenburg unbedingt gewinnen."

Insgesamt könne man mit den bisher gezeigten Leistungen angesichts der Ausfälle von Jessica Oldenburg und Yara Nijboer absolut zufrieden sein. "Wir haben in der Bundesliga klasse Spiele abgeliefert und auch schwere Aufgaben wie gegen Dortmund oder auswärts in Leverkusen und Bad Wildungen souverän gemeistert", so Leun. In Oldenburg müsse man an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, um die angestrebten Punkte auch wirklich einfahren zu können.

Denn der VfL Oldenburg hat den großen personellen Umbruch bislang erstaunlich gut gemeistert. Mit 6:4 Punkten rangiert der VfL, der angesichts finanzieller Einbußen einige Leistungsträgerinnen abgeben musste, im Mittelfeld der Tabelle. Im Gegensatz zum BSV haben die Oldenburgerinnen bereits gegen Thüringen und Bietigheim gespielt - aus diesen Partien resultieren die beiden Niederlagen. Gegen Blomberg, Nellingen und zuletzt in Bensheim setzte sich die Mannschaft des Trainergespanns Niels Bötel und Andreas Lampe zum Teil souverän durch.

Dirk Leun über die Qualität des Gegners: "Oldenburg hat ein sehr eingespieltes Team und eine erste Sieben, die eine hohe Qualität besitzt und absolut konkurrenzfähig ist. Das ist ein Gegner, vor dem man den höchsten Respekt haben muss. Sicherlich gilt es für uns, eine Schlüsselspielerin wie Angie Geschke in den Griff zu kriegen. Wir müssen aber auch in der Breite funktionieren und unser Potential optimal ausschöpfen." Mit Paula Prior hat der BSV-Coach in Oldenburg wieder eine weitere Alternative, auf die er im DHB-Pokal nicht zurückgreifen konnte.