05.11.2017 16:06 Uhr - Champions League - PM THC, red

Herbert Müller: "Haben eine unglaubliche kämpferische Leistung geboten"

Herbert MüllerHerbert Müller
Quelle: Hans Joachim Steinbach
Der Thüringer HC, mit nur acht Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen angereist, lieferte dem Favoriten FTC einen tollen Kampf bis in die Schlussminuten. Mit 28:25 (13:14) konnte der Tabellenführer der ungarischen Liga die Partie für sich entscheiden. Die Sensation eines Punktgewinns unter diesen Verhältnissen blieb aus. Die besten Werferin der Partie war Nerea Pena und Iveta Luzumova mit je sechs Treffern.

"Meine Mannschaft hat heute eine unglaubliche kämpferische Leistung geboten. Wir haben heute zwei Klassen stärker gespielt als am Mittwoch und es hat nicht viel gefehlt und wir hätten etwas Zählbares mitgenommen. In der ersten Halbzeit haben wir klar dominiert und hätten eigentlich auch mit 2-3 Toren in die Pause gehen können. Da war ich mit einigen Schiedsrichterentscheidungen absolut nicht einverstanden. In der zweiten Hälfte hat uns dann doch die Kraft gefehlt - Ferencvaros hat verdient gewonnen und wir können dazu gratulieren", sagte Herbert Müller nach der Partie.

Es war ein dramatisches Tempospiel auf höchstem Niveau, das die Gastgeberinnen erst in den letzten zehn Minuten für sich entscheiden konnten. Bis zur 50. Minute lagen die Thüringerinnen fast ständig knapp in Führung und lieferten dem Favoriten einen großen Kampf. Der THC überzeugte vor allem in der Abwehrarbeit und mit beiden Torhüterinnen, zeigte aber auch im Angriff Einfallsreichtum und Durchschlagskraft. Daran beteiligten sich auch Meike Schmelzer, Kerstin Wohlbold, Lydia Jakubisova oder Alexandra Mazzucco mit Rückraumknallern. Die acht Feldspielerinnen gingen bis ans Limit und erst mit dem Kräfteverlust verhinderten Pfosten und Latte eine Sensation.