05.11.2017 15:00 Uhr - DHB-Pokal - PM Vereine, red

Werkselfen überwintern im DHB-Pokal-Wettbewerb

Sally PotockiSally Potocki
Quelle: TSV Bayer 04
Die Elfen des TSV Bayer 04 Leverkusen haben das Viertelfinale im DHB-Pokal souverän erreicht. Beim Ligakonkurrenten HSG Bensheim/Auerbach gewann das Team mit 25:21 (14:11). Erfolgreichste Torschützin war Sally Potocki (10 Tore).

Neben Jenny Karolius musste Renate Wolf beim Pokalspiel in Südhessen auch auf Amelie Berger und Franziska Mietzner verletzungsbedingt verzichten. Die angeschlagenen Nationalspielerinnen Katja Kramarczyk und Jennifer Rode stellten sich in den Dienst der Mannschaft und erhielten später, wie auch Anna Seidel, Sally Potocki, Zivile Jurgutyte und Kim Berndt, ein Sonderlob von ihrer Chefin.

Dank einer sehr gut aufgelegten Katja Kramarczyk zwischen den Pfosten holten sich die Leverkusenerinnen die notwendige Sicherheit in der Defensive und konnten sich in der Endphase der ersten Halbzeit einen Drei-Tore-Vorsprung (14:11) herausspielen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Werkselfen hellwach und setzten sich über 18:12 und 22:14 deutlich ab, so dass Renate Wolf in der Schlussphase durchwechseln konnte. Am Ende zog man durch einen nie gefährdeten 25:21-Erfolg bei der HSG Bensheim/Auerbach ins Viertelfinale um den DHB-Pokal ein.

"Unser Ziel war es heute, die nächste Runde zu erreichen. Dies ist uns gelungen. Ich freue mich, dass wir im Pokal überwintern", sagte Renate Wolf. Die Viertelfinalpartien werden am kommenden Mittwoch im Rahmen der Bundesligapartie zwischen dem Thüringer HC und der SG BBM Bietigheim ausgelost.

Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm zeigte sich nach dem Spiel verständlicherweise enttäuscht: "Es war heute wieder ein Rückschritt. Leverkusen war gut auf uns eingestellt und hat verdient gewonnen. Wir haben nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es nützt nichts, wenn wir in jedem Spiel immer nur dicht dran waren. Es muss jetzt mal eine Reaktion der Mannschaft kommen. 25 Tore in der Abwehr sind noch in Ordnung, aber bis zur 40. Minute nur 13 Tore sind einfach zu wenig. Wir werfen keine einfachen Tore, werfen nicht aus dem Rückraum und haben dadurch keinen Platz für die Außen und den Kreis. Der Druck wird natürlich immer größer und am Samstag haben wir in Neckarsulm ein sehr wichtiges und schweres Spiel vor uns. Da ist die Mannschaft jetzt gefordert."

In der Bundesliga geht es für die Elfen am kommenden Sonntag, 12. November (16 Uhr, Ostermann-Arena) mit einem Heimspiel gegen die HSG Bad Wildungen Vipers, die sich im Pokal gegen FA Göppingen durchsetzen konnten, weiter.