03.11.2017 09:04 Uhr - DHB-Pokal - PM Leverkusen, red

Leverkusen bangt im Pokal um Einsatz von Nationalspielerinnen

Katja KramarczykKatja Kramarczyk
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Nach der Nationalmannschaftspause geht es für die Elfen am Samstagnachmittag (17.30 Uhr, Weststadthalle Bensheim) mit der Partie im Achtelfinale um den DHB-Pokal beim Ligakonkurrenten HSG Bensheim/Auerbach weiter. "Pokalspiele sind immer etwas Besonderes", sagt Renate Wolf mit Blick auf das Duell in Südhessen. "Wir wollen eine Runde weiterkommen, wissen aber auch, dass uns in Bensheim keine einfache Aufgabe erwartet."

Bereits am 23.09.2017 kam es in der Bundesliga an gleicher Stelle zum Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Damals, wie auch jetzt im Achtelfinale, sind die Flames Außenseiter in der Partie und für Leverkusen zählt gegen den Aufsteiger nur das Weiterkommen im Pokal. Aufgrund der Bundesligabegegnung dürften sie aber entsprechend vorgewarnt sein, dass es an der Bergstraße keinen Spaziergang ins Viertelfinale geben wird. Mit 22:19 setzten sich die Elfen damals denkbar knapp gegen den Aufsteiger durch, lagen nach 13 Minuten mit 1:7 zurück und konnten am Ende froh sein, die Punkte mit nach Leverkusen genommen zu haben. "Wir sind also gewarnt und müssen diesmal von Beginn an hellwach sein", sagt Cheftrainerin Renate Wolf, die weiterhin auf Jenny Karolius verzichten muss und um den Einsatz von Katja Kramarczyk und Jennifer Rode, die beide verletzt von der Nationalmannschaft zurückkehrten, bangt. Verzichten müssen die Flames auf die Verletzten Vildana Halilovic und Larissa Platen.

"Leverkusen ist Favorit, aber die müssen zu uns. Wir versuchen sie natürlich wieder zu ärgern und wir wissen alle, der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Im Bundesligaspiel hatten wir sie ja schon mal dicht an der Niederlage. Wenn Leverkusen im Pokal weiterkommen will, müssen sie sich wieder wahnsinnig anstrengen. Uns hat die Pause gut getan und wir haben ein wenig den Kopf abschalten können. Ich bin guter Dinge, dass wir, wenn wir unsere Aufgabe erfüllen, wieder gestärkt zurückkommen können. Von den bisherigen Spielen hatten jetzt zwei Spiele, wo wir Probleme hatten. Das haben wir angesprochen. Wir haben gut trainiert und von daher freue ich mich, dass wir ein sensationelles Spiel zu Hause haben", freut sich Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm auf das Duell mit ihrem Ex-Verein.