02.11.2017 10:00 Uhr - DHB-Pokal - PM Nellingen

Nellingen nach klarem Sieg in Trier im Viertelfinale

7 Tore: Szimonetta Gera7 Tore: Szimonetta Gera
Quelle: Jörn Kehle/TVN
Mit einem standesgemäßen 35:25-Sieg bei den Trierer Miezen sind die Bundesliga-Handballerinnen der Schwaben Hornets Ostfildern ins Viertelfinale des DHB-Pokals eingezogen. Einzig und allein die Chancenverwertung war ausbaufähig und verhinderte ein noch deutlicheres Resultat.

"Das war standesgemäß und auch in der Höhe verdient. Trier hat am Anfang aggressiv verteidigt und war gut eingestellt, zudem haben sie gekämpft, aber das hat bei ihnen auch Spuren hinterlassen. In der zweiten Hälfte haben wir weiter aufs Tempo gedrückt und Trier ist dann eingebrochen. Jeder Sieg ist wichtig, vor allem für die Moral", war Hornets-Coach Pascal Morgant mit dem Auftritt seiner Mädels zufrieden.

"In der ersten Hälfte haben wir gut gekämpft und mehr Tempo gezeigt, als in der vergangenen Woche, aber das hat auch Kraft gekostet. Wir haben vieles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, aber am Ende hat man gemerkt, dass der Akku leer war. In Überzahl hatten wir mehr Probleme als in Unterzahl. Wir müssen jetzt weiter hart Arbeiten und Fortschritte machen", erkannte Trier-Trainer Andy Palm die Niederlage an.

Die Filder-Handballerinnen starteten mit zwei Toren in Folge, ehe Trier mit einem 3:0-Lauf das erste und einzige Mal vorbeizog. Danach bestimmten die Hornets das Geschehen und waren stets mit einem oder zwei Treffern in Führung. Zudem zeigte Sarah Wachter im Kasten eine gute Leistung und ihre Mitspielerinnen zwangen Palm beim 8:11 (21.) zur Auszeit. Allerdings erhöhten die Gäste mit einem Doppelschlag weiter, die Miezen schafften es aber ihrerseits in Überzahl wieder auf 12:14 zu verkürzen. Mit 12:15 ging es in die Kabinen.

Zurück auf dem Parkett stellten die Schwäbinnen den alten Fünf-Tore-Abstand wieder her, Trier konnte aber wieder zum 18:21 aufschließen (39.). Allerdings wurde jedes Mal, wenn die Hausherrinnen ein schnelles Tor markierten, dieses postwendend beantwortet. Mit einem 3:0-Zwischenspurt wuchs der Vorsprung auf sechs und dank konsequentem Überzahlspiel auf acht Treffer an. Hierzu trug auch die nach der Pause eingewechselte Anne Bocka mit starken Paraden bei. Die Entscheidung war längst gefallen und Trier versuchte noch Ergebniskosmetik zu betreiben, aber in der Schlussminute schraubte die Morgant-Sieben das Resultat noch auf den Höchststand von 35:25.

"Trier konnte in Halbzeit eins noch gut mithalten und hat auch gezeigt, dass der derzeitige Tabellenstand in Liga 2 unter Wert ist. Erst als unsere Mädels das Tempo angezogen haben, gingen der Palm-Sieben etwas die Körner aus und bei den schnell vorgetragenen Angriffen gab es dann auch wenig dagegen zu setzen. Gespannt bin ich nun auf die Auslosung für das Viertelfinale was hier auf uns zukommt", ist Geschäftsführer Bernd Aichele sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis.

Weiter geht es im Viertelfinale am Wochenende 13. und 14. Januar, davor wartet vor der WM-Pause noch das Auswärtsspiel am 11. November bei der HSG Blomberg-Lippe.