13.09.2017 10:09 Uhr - 1. Bundesliga - hsg, red

Blomberg-Trainer Fuhr warnt vor Oldenburg und fordert Leistungssteigerung

Andre FuhrAndre Fuhr
Quelle: HSG
Nach dem deutlichen 46:19-Erfolg im Europapokal gegen den belgischen Meister Sint-Truiden dürfte der Auftakt in die Bundesliga für die HSG Blomberg-Lippe deutlich schwerer werden. Am heutigen Mittwoch (19:30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Trainer André Fuhr den VfL Oldenburg - und der Trainer fordert eine Leistungssteigerung.

"Oldenburg befindet sich sicherlich im Umbruch, verfügt aber immer noch über eine starke erste Sieben. Mit Spielerinnen wie Angie Geschke, Isabelle Jongenelen, Kim Birke, Julia Wenzl sowie den beiden Torhüterinnen Julia Renner und Madita Kohorst wird der VfL sicherlich kein Kandidat für das untere Tabellendrittel sein", warnt André Fuhr davor, die Niedersächsinnen zu unterschätzen.

Der deutliche Sieg gegen den belgischen Meister ist für Fuhr kein Maßstab - er fordert vor allen Dingen in der Defensive eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Europapokalspiel: "Wenn wir so in der Abwehr agieren, wie wir es am Samstag getan haben, werden wir es gegen Oldenburg sehr schwer haben."

Vor dem Start in die nunmehr zwölfte Bundesliga-Saison in Folge hat der HSG-Coach schon einmal den Blick auf die kommenden Aufgaben gerichtet. "Der Partie gegen Oldenburg folgt unser erstes Auswärtsspiel in Neckarsulm, ehe es mit Metzingen, Bietigheim und Thüringen gegen die großen Drei geht", erläutert Fuhr. "Von daher sollten wir am besten in den ersten beiden Begegnungen etwas Zählbares verbuchen."

In jedem Fall, so Fuhr weiter, "wollen wir nicht noch einmal so einen Start wie im Vorjahr erleben." Damals verlor die HSG die ersten acht (!) Spiele in Folge und konnte erst Mitte November den ersten Sieg einfahren.