11.09.2017 12:31 Uhr - 2. Bundesliga - PM Füchse

Spreefüxxe verlieren zum Saisonauftakt

Anna BlödornAnna Blödorn
Quelle: Füchse
Die Spreefüxxe Berlin müssen zum Auftakt in die Zweitligasaison 2017/18 eine verdiente wenn auch am Ende zu deutliche Niederlage bei der HSG Hannover-Badenstedt hinnehmen. Dabei war es erneut die schlechte Chancenverwertung sowie zu viele einfach Passfehler, die den Berlinerinnen das Leben unnötig erschwerten.

Die Partie begann zunächst sehr ausgeglichen. Meist konnte die HSG vorlegen, doch die Spreefüxxe fanden immer eine Antwort. Beim 10:10 nach knapp 20 Spielminuten nahm Trainer Christian Schücke die Auszeit, woraufhin Anna Blödorn die erste Berliner Führung erzielen konnte. Doch Hannover glich erneut aus und konnte sich nach einer unglücklichen Zeitstrafe gegen Natalie Schwarz zur Halbzeit mit zwei Treffern absetzen (16:14).

In der zweiten Hälfte stellte Hannover die Abwehr um, was die Spreefüxxe vor große Probleme stellte. Ganze neun Minuten dauerte es bis die Berlinerinnen durch einen Siebenmeter von Natalie Schwarz einen Treffer erzielten. Juliane Meyer, die insgesamt fünf Strafwürfe parierte, war es zu verdanken, dass die Spreefüxxe in dieser Phase im Spiel blieben. Dennoch fand man vorne einfach nicht mehr den Faden und verlor sich in Einzelaktionen. Zudem gab es zu viele einfache Ballverluste und klare Torchancen wurden vergeben. Man gab sich dennoch nicht verloren. Zehn Minuten vor Ende waren es nach wie vor drei Treffer Abstand und man hatte die Partie noch lange nicht abgegeben. Doch dann kam auch noch das Pech dazu und Hannover nutzte die Fehler der Spreefüxxe und erzielte in Unterzahl zwei Treffer. Christian Schücke nahm noch eine Auszeit, doch die Berlinerinnen schafften es nicht mehr den Schneid zu wenden. So stand am Ende eine zu deutliche 29:22-Niederlage gegen clever agierende Hannoveraner zu Buche.

"Das war ein sehr guter Einstand für uns", bescheinigte HSG-Coach Roland Friebe den "Jungen Wilden" eine geschlossene Mannschaftsleistung. "Wir kannten nur ein Video vom Gegner. Da ist man entsprechend vorsichtig", erklärte Friebe zur ersten Spielhälfte. Als Lena Seehausen mit ihrem sechsten Tor das 19:15 (41.) besorgte, konnte sich Roland Friebe auf der Bank schon ein wenig entspannen. "Unsere bewegliche Defensive hat bei Berlin die entscheidenden Fehler zum Ballgewinn für uns provoziert. Alle Spielerinnen haben sich gefährlich gemacht. Wenn Berlin wieder herankam, fand sich immer jemand der Kontra geben konnte", war Roland Friebe mit der zweiten Spielhälfte dann mehr als zufrieden.

Nächste Woche empfangen die Spreefüxxe dann zum Heimdebüt die H2Ku Herrenberg und wollen vor den eigenen Fans Wiedergutmachung betreiben.

Spreefüxxe Berlin:
Meyer, Faßold; Krakat, Kunde, de Beer (1), Eber (4), Blödorn (6/1), Sposato, Schwarz (5/4), Trumpf (2), Mrozinksi (4), Förster, Grätz, Magg. Zeitstrafen: Schwarz, Mrozinski, Förster (2).

Hannover-Badenstedt:
Belgardt, Kremmer; Pollakowski (4/2), Seehausen (6), Düvel (4), Krängel (1), Wills (1), Gerber, Wagenlader (2), Pollex (1), Ahrens (3), Pollmer (7/5). Zeitstrafen: Wills, Pollex, Ahrens (2). Füchse