05.09.2017 16:06 Uhr - 1. Bundesliga - jun

Kim Naidzinavicius nach Supercup-Triumph: "Natürlich noch Entwicklungspotenzial"

Kim Naidzinavicius (re.) mit dem SupercupKim Naidzinavicius (re.) mit dem Supercup
Quelle: Marco Wolf
Kim Naidzinavicius nahm am Sonntag den Supercup von DHB-Präsident Andreas Michelmann entgegen. Mit der SG BBM Bietigheim holte die Nationalspielerin durch einen Sieg über den Buxtehuder SV den ersten Titel der Saison. Im Interview zog Naidzinavicius ein Fazit des Spieles und sprach über Vorfreude auf Champions League und Weltmeisterschaft...

Kim, wie fällt dein Fazit vom Supercup aus?

Kim Naidzinavicius:
Ich denke, man hat gemerkt, dass Anfang der Saison ist. Es war nicht das allerschönste Spiel für die Zuschauer, was die Angriffsleistung anging. In der zweiten Halbzeit hat sich das dann etwas verbessert. Am Ende konnten wir einen recht deutlichen Sieg mitnehmen und darüber sind wir natürlich sehr glücklich.

Was habt ihr aus eurer Sicht spielerisch schon ganz gut gemacht?

Kim Naidzinavicius:
Ich denke, wir haben ganz gut gedeckt. Wir haben in der ersten Halbzeit nur acht Gegentore bekommen, das lief schon echt gut. Da ist natürlich auch noch Entwicklungspotenzial. Allgemein gab es viele technische Fehler auf beiden Seiten, aber wir wollen uns im Laufe der Saison ja auch noch verbessern (lacht).

Als Meister tretet ihr in der kommenden Saison in der Champions League an. Wie groß ist deine Vorfreude auf die Königsklasse?

Kim Naidzinavicius:
Es werden meine erste Champions-League-Spiele und ich freue mich riesig darauf, gegen solch gute europäische Mannschaften spielen zu dürfen. Das soll aber nicht heißen, dass wir nicht auch heiß auf die Bundesliga wären (schmunzelt). Wir haben uns die Saison in der Königsklasse im vergangenen Jahr verdient und fiebern ihr entgegen!

Glaubst du, die Doppelbelastung könnte zu einem Problem werden?

Kim Naidzinavicius:
Wir hatten sie im vergangenen Jahr mit dem Europapokal auch bereits und es ist wirklich hart. Es gibt Phasen im Oktober und Februar, in denen man fast ununterbrochen englische Wochen hat. Das ist natürlich nicht einfach, aber ich denke, wir haben einen so guten und großen Kader, dass wir das schaffen können.

Im Dezember steht die Weltmeisterschaft im eigenen Land an. Hast du das Turnier schon im Kopf?

Kim Naidzinavicius:
Ich freue mich riesig. Hamburg ist bei der WM ja ein weites Ziel von uns und als wir mit Bietigheim in die Stadt reingefahren sind, war das ein besonderes Gefühl. Die WM ist eigentlich jeden Tag präsent; in Bietigheim werden auch langsam die Plakate aufgehängt. Die Vorfreude wird dadurch noch größer!