04.09.2017 18:47 Uhr - DHB-Pokal - PM Kurpfalz Bären

DHB-Pokal: Kurpfalz Bären bezwingen kampfstarkes Team aus Haunstetten am Ende deutlich

Katrin SchneiderKatrin Schneider
Quelle: TSG
In der ersten Runde des DHB-Pokals setzten sich die Kurpfalz Bären mit 28:20 (14:10) gegen den TSV Haunstetten durch. Herbert Vornehm, der routinierte Trainer des Gästeteams, das in der zurückliegenden Saison knapp den Klassenerhalt in der 2. Liga verpasste, zeigte sich in der Pressekonferenz "nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft". Vom Start weg machte das Team aus dem Vorort von Augsburg den 150 Zuschauern mehr als deutlich klar, dass sie nicht angereist waren, um den Bären kampflos das Terrain zu überlassen. Nach fünf Spielminuten lag die Mannschaft von Katrin Schneider mit 1:4 im Hintertreffen, und es sah ganz und gar nicht nach einem Spaziergang durch die erste DHB-Pokalrunde aus. "Wenn man sehr kritisch hinschaut, haben wir einige Fehler zu viel gemacht. Wir hätten trotz des klaren Vorsprungs aufgrund einiger Unkonzentriertheiten durchaus noch in Verlegenheit kommen können", so eine - wie immer - sehr selbstkritische Kate Schneider.

Die Bären hatten in diesem Spiel aber auch einige eindrucksvolle Phasen, immer dann, wenn man im Umschaltspiel das Tempo erhöhte und mit klugen Pässen das Mittelfeld überbrückte. Ohne die angeschlagene Saskia Fackel waren es in der ersten Hälfte insbesondere Carmen Moser, Sina Michels, Rebecca Engelhardt und Lea Marmodee, die für einige Begeisterung in der Neurott-Halle sorgten. So machte man quasi im Handumdrehen nicht nur den Rückstand wett, sondern sorgte anschließend für eine 13:8 Führung. Sina Michels war in der Defensive kaum zu überwinden.

Nach dem Seitenwechsel machte zunächst die junge Lara Eckhardt mit zwei sehenswerten Toren auf sich aufmerksam. Doch der 16:10-Vorsprung bedeutete kein Ruhekissen, denn Haunstetten ließ einfach nicht locker, wobei Patricia Horner nicht nur als Spielmacherin, sondern auch im Abschluss glänzen konnte. Beim 17:15 und 18:16, Mitte der zweiten Halbzeit, sah es ganz nach einer Nervenprobe für Ketsch aus. Doch wieder schaffte man es in den folgenden fünf Minuten, die Gäste auf Abstand zu bringen. Am Ende zeigte die Anzeigentafel einen klaren 28:20 Heimsieg an, der, nicht nur nach Meinung der Haunstetter Fans, etwas zu deutlich ausfiel.