27.08.2017 12:26 Uhr - 1. Bundesliga - PM THC, red

Thüringer HC gewinnt hochklassiges Turnier in Budapest nach Siebenmeterwerfen

Dinah Eckerle wurde als beste Torfrau des Turniers ausgezeichnetDinah Eckerle wurde als beste Torfrau des Turniers ausgezeichnet
Quelle: Marco Schultz
Der Thüringer HC sorgte auch am Sonntag beim erstklassig besetzten Rail Cargo Cup in Budapest für Furore. Auf den Sieg gegen Gastgeber FTC hatte das Team von Herbert Müller mit einem Sieg gegen Byasen Trondheim den Finaleinzug perfekt gemacht und besiegte in diesem das slowenische Spitzenteam Krim Mercator nach Siebenmeterwerfen.

"Ich bin natürlich überglücklich über den Sieg heute gegen einen top Champions League Teilnehmer. Wir haben heute eine überragende Mannschaftsleistung gesehen mit einer unglaublich tollen Dinah Eckerle im Tor", hatte Herbert Müller bereits am Freitag nach dem nicht zu erwartenden 26:22 gegen Gastgeber FTC Budapest erklärt. Und seine Mannschaft sollten an den beiden Folgetagen an diesen Auftritt anknüpfen.

Im zweiten Vorrundenspiel ging es für den Bundesligisten gegen Byasen Trondheim, das gegen Budapest zuvor deutlich unterlegen war - und auch gegen den THC waren die Norwegerinnen auf verlorenem Posten. Nach einer torreichen ersten Halbzeit und einem 20:16 zur Pause konnte der Gegner das Tempo im zweiten Abschnitt nicht mehr mitgehen - der Thüringer HC hatte in Jana Kraus im Tor ein deutliches Plus und siegte am Ende deutlich mit 42:27.

Im Finale wartete das slowenische Spitzenteam RK Krim Mercator Ljubljana, das sich in der Vorrunde gegen Fehervar mit 34:32 und Siofok mit 31:26 durchgesetzt hatte. Der Champions League Teilnehmer, der sich im Sommer noch einmal verstärkt hat, ging als leichter Favorit in das Duell mit dem Bundesligisten. Der Thüringer HC ließ sich allerdings zu keinem Zeitpunkt abschütteln, entschied nach einem 15:17 den zweiten Abschnitt mit zwei Toren für sich und erkämpfte sich ein 32:32.

Die Entscheidung brachte das Siebenmeterwerfen - und in diesem hatte der THC das bessere Ende auf seiner Seite, der 36:35-Endstand bescherte den Turniersieg. Mit Dinah Eckerle als beste Torhüterin und Anne Hubinger als beste Werferin gingen zudem zwei individuelle Auszeichnungen mit auf die Rückreise nach Deutschland.