16.08.2017 09:38 Uhr - 1. Bundesliga - THC

Nina Schilk "positiv überrascht" vom Training unter Herbert Müller

Nina SchilkNina Schilk
Quelle: Heinz J. Zaunbrecher
Am Wochenende erreichte der Thüringer HC den zweiten Platz beim Cesky Porzellan Cup mit einer ausgeglichenen Punkteausbeute. Einem Remis gegen den späteren Turniersieger Nantes Loire Atlantque folgte eine knappe Niederlage gegen Zvezda Zvenigorod. Zum Abschluss feierte man dann einen deutlichen Sieg über den DHK Banik Most. Im Interview blickt Neuzugang Nina Schilk auf ihre ersten Wochen beim mehrfachen Deutschen Meister zurück und nennt auch die Defizite, an denen sie noch arbeiten muss.

Die Partie gegen Most war dein bisher bestes Spiel. Wie hast du selbst es empfunden?

Wir haben ja letzte Woche schon nach unserer Anreise zweimal gegen Most gespielt und da habe ich schon viel besser gespielt als bei dem Turnier dieses Wochenende. Aber von dem Turnier war es das beste Spiel, jedoch bin ich nur mit der ersten Halbzeit heute zufrieden.

Fühlst du dich beim Thüringer HC angekommen?

Ja, das auf jeden Fall. Und ich fühle mich auch sehr wohl.

Wie groß war die Veränderung von deinem Training in Leverkusen zu dem von Herbert Müller?

Es war wirklich groß. Ich habe vorher schon einiges gehört und ich merke jetzt auch immer wieder die Unterschiede zwischen meinem vorherigen Training und dem Training hier. Ich bin allerdings auch positiv überrascht, begeistert und es macht mir sehr viel Spaß.

Siehst du jetzt auch deine Defizite?

Ja. Man hat es heute vor allem in der zweiten Halbzeit gesehen, dass ich sehr oft beim Wurf zu schnell abschließe. Daran sollte ich in nächster Zeit arbeiten, um auch die Geduld zu haben länger zu warten. Und das ein oder andere Defizit in der Abwehr kann ich auch noch bereinigen.