17.06.2017 18:30 Uhr - 2. Bundesliga - PM Ketsch, red

"Alle rüsten auf - wir rüsten um" - Kurpfalz Bären setzen auf bewährte und junge Kräfte

Lena FeinilerLena Feiniler
Quelle: Kurzpfalz Bären Ketsch
Nach den Abgängen von Lene Ebel zum Erstliga-Aufsteiger Bensheim und Yvonne Rolland nach Nürtingen hätten viele erwartet, dass die Kurpfalz Bären auf dem Transfermarkt aktiv werden würden. Doch dem ist nicht so. Es ist wohl eine absolute Besonderheit, dass 10 von 14 Spielerinnen aus dem aktuellen Bärenkader schon in der Jugend für die TSG Ketsch spielten und die Vereinszughörigkeit daher Rekordzahlen erreicht.

Saskia Fackel, Lena Feiniler, Elena Fabritz, Samira Brand, Rebecca Engelhardt, Anna Michl, Carmen Moser und Anna Widmaier waren alle schon in den Bären-Jugendteams aktiv. Und jetzt wird neben Lea Marmodee auch noch das 20-jährige Eigengewächs Lara Eckhardt in den Kader des Zweitligisten aufrücken.

"Unsere Gegner haben sich enorm verstärkt, das wird wohl eine ganz heiße Saison für uns", blickt Tom Löbich auf die kommende Spielzeit. Dr. Robert Becker weiß aber, dass die Kurpfalz Bären eine gute Mannschaft ins Rennen schicken werden: "Aber wir haben ein sehr eingespieltes Team, und Kate macht das richtig gut. Ich vertraue da voll und ganz."

Löbich hebt vor allem die starke Abwehr hervor: "Mit Sabine sind wir in der Defensive glänzend besetzt, und für eine offensive Abwehr haben wir mit Sam (Brand), Rebbi (Engelhardt) und Elle (Fabritz) tolle Spielerinnen. Auch Sina (Michels), Carmen (Moser), Sophia (Sommerrock) und Lena (Feiniler) sind sehr abwehrstark. Im Angriff könnte es Probleme geben, wenn Kate (Katrin Schneider) noch länger ausfallen wird."

"Ich bin sehr gespannt auf Lara, wie sie zusammen mit Lea unseren Rückraum verstärken kann. Carmen war in der Rückrunde wirklich überragend, auch Saskia spielte eine gute Saison. Sam bleibt diesmal hoffentlich von Verletzungen verschont. Und auch Sina Michels kann auf halbrechts spielen, und Sophia ist als Linkshänderin eine mögliche Variante auf der Mittelposition. Ich bin da sehr optimistisch", so Becker.