12.06.2017 09:02 Uhr - Weltmeisterschaft - HP DHB, red

Qualifikation für WM 2017: Vier Favoriten lösen ihre Hinspielaufgabe locker

Isabelle Gullden gewann mit Schweden deutlich gegen Mazedonien.Isabelle Gullden gewann mit Schweden deutlich gegen Mazedonien.
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Serbien, Ungarn, Schweden und Slowenien haben nach den Hinspielen der europäischen Playoffs für die Frauen-WM 2017 bereits mehr als einen ersten Schritt zu ihrem Ticket nach Deutschland gemacht. Dagegen hatten die Tschechen erhebliche Probleme mit der Türkei, das 29:25 resultierte vor allem aus den elf Treffern der Bundesliga-Torschützenkönigin Michaela Hrbkova - entschieden ist in diesem Duell aber noch nichts.

Serbien machte es mit dem 33:23 gegen Italien sehr deutlich im Hinspiel. Vor 3.200 Zuschauern führten die Gäste bereits zur Pause beim 11:16 mit fünf Treffern. Die beiden besten Torschützinnen stellten jedoch die Italienerinnen. Del Balzo traf und Rotondo trafen jeweils sieben Mal. Mit neun Treffern setze sich Ungarn gegen die Slowakei durch. Überragend war dabei Anita Görbicz, die neun Mal einnetzte und bereits am 14:8-Pausenstand einen großen Anteil hatte.

Elf Tore brachten die Schwedinnen zwischen sich und Mazedonien. Beim 31:20 verteilten sie die Verantwortung auf mehrere Schultern: Gullden, Mellegard, Sand und Toft Hansen trafen jeweils vier Mal. Für Mazedonien war Gjeorgjievska mit sieben Treffern am erfolgreichsten.

Kroatien unterlag Slowenien beim 23:28 vor 2.000 Zuschauern in heimischer Halle. Im ersten Durchgang setzten sich die Sloweninnen bereits erfolgreich auf 15:10 ab. Diesen Vorsprung hielten sie auch in Halbzeit zwei. Irman und Mavsar trafen jeweils sechs Mal für die Gäste. Für Kroatien netzte Plahinek fünf Mal ein.

Am Freitag gab es zwei deutliche Ergebnisse. Russland holte sich einen 31:20 (15:14)-Sieg gegen Polen und Montenegro setzte sich nach einem Halbzeitrückstand mit 33:26 (12:15) gegen Weißrussland durch. Mit fünf Toren gewann Rumänien gegen Österreich beim 34:29 (17:16). Bis Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie ausgeglichen, erst dann konnte sich Rumänien langsam absetzten

Unerwartet war sicherlich das 24:24 (10:16)-Unentschieden zwischen der Ukraine und Spanien. Die Ukraine egalisierte in der zweiten Halbzeit einen Sechs-Tore-Rückstand und holte sich so einen Punkt gegen die favorisierten Spanierinnen.

Die Rückspiele der WM-Quali finden in der Zeit von Dienstag bis Donnerstag statt.

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