19.05.2017 10:48 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

"Haben noch etwas gut zu machen" - Erfolgsserie von Oldenburg soll in Leverkusen ausgebaut werden

Leszek Krowicki Leszek Krowicki
Quelle: Thorsten Helmerichs
Mit dem Gastspiel in Leverkusen endet am Samstag (18 Uhr, Ostermann-Arena) für den VfL Oldenburg eine recht turbulente Saison, in der der das Team von Leszek Krowicki zuletzt 13:1 Punkte holen konnte. Diese Serie würde man gerne beim deutschen Rekordmeister weiter ausbauen, zumal das Team von Renate Wolf im Hinspiel einen Punkt aus Oldenburg entführen konnte.

"Wir haben noch etwas gut zu machen, da wir im Hinspiel zuhause einen Punkt verloren haben. Damals hatten wir allerdings auch viele gesundheitliche Probleme und die hohe Belastung durch die Europapokalspiele mit zwei Spielen jede Woche. Momentan haben wir einen guten Lauf und möchten unsere Serie auch im letzten Spiel der Saison weiter ausbauen um einen guten Saisonabschluss zu haben", möchte sich der VfL-Trainer gerne mit einem Erfolg verabschieden. "Alle wollen dabei sein. Einzig Steffi Kaiser hat ein paar Probleme, dafür hat Isabelle Jongenelen wieder mit dem Training begonnen". Ein Punkt würde den Grün-Weißen reichen um sicher die Saison auf dem fünften Platz zu beenden. Bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Heimniederlage Buxtehudes gegen Bad Wildungen wäre für den VfL sogar noch der angestrebte vierte Platz möglich.

Leverkusen liegt derzeit auf dem achten Platz und braucht ebenfalls noch einen Punkt um diesen zu sichern. Konkurrent Göppingen liegt zwei Punkte dahinter und muss in Leipzig antreten. In den letzten sieben Spielen konnte das Team von Renate Wolf 8:6 Punkte einfahren. Am vergangenen Wochenende gab es einen 30:29 Auswärtserfolg in Bad Wildungen. Der Auswärtssieg in Bad Wildungen hat die gute Rückrundenbilanz der Werkselfen bestätigt. In den bisherigen zwölf Spielen in der Rückrunde konnten die Werkselfen 13:11 Punkte einfahren. Diese Bilanz will man beim Saisonfinale verbessern und zwei Zähler gegen den VfL Oldenburg holen. "In der Hinrunde konnten wir in Oldenburg ein Unentschieden erkämpfen. In der Ostermann-Arena muss es uns gelingen, an unsere Leistungsgrenzen zu kommen, dann ist ein Sieg sicherlich möglich", zeigt sich Renate Wolf gewohnt kämpferisch.

Zuhause war man bisher fünfmal erfolgreich, musste aber bereits siebenmal den Gegner mit beiden Punkten ziehen lassen. Im Hinspiel gab es Anfang Februar ein 23:23 in der EWE-Arena. "Leverkusen hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen. Während der Saison hat man sich mit Katja Kramarczyk aus Leipzig auf der Torhüterposition sehr gut verstärkt. Bayer hat eine Mannschaft die weiß wie man Handball spielt. Das wird nicht einfach werden, aber wir haben derzeit einen Lauf", rechnet der VfL-Trainer mit einem harten Stück Arbeit.