21.04.2017 08:32 Uhr - 2. Bundesliga - PM Ketsch

Ketsch erwartet gegen die Beyeröhder Handballgirls ein Schützenfest

Katrin SchneiderKatrin Schneider
Quelle: Kurpfalz Bären
Zwei besonders torhungrige Mannschaften treffen am kommenden Samstag in Ketsch aufeinander. Aus Wuppertal reisen die Beyeröhder Handballgirls an, die mit 734 Toren die mit Abstand meisten Tore in ihren bislang 25 Spielen der zweiten Bundesliga der Frauen geworfen haben. Aber auch die Kurpfalz Bären haben sich nicht lumpen lassen und rangieren mit 694 Treffern auf dem dritten Platz der Torschützenliste. Da muss man kein Hellseher sein, um ein torreiches Spiel vorauszusagen. Beide Teams bevorzugen einen schnellen und kombinationsreichen Offensivhandball, der den Zuschauern allerbeste Unterhaltung bietet. Beyeröhde hat sich nach einem miserablen Saisonstart Schritt für Schritt nach vorne gearbeitet und liegt mittlerweile nur einen Punkt hinter Rosengarten/Buchholz auf dem dritten Tabellenplatz. Anpfiff der Begegnung ist am morgigen Samstag um 17:30 Uhr.

Nach ihrer Schulteroperation muss sich Spielertrainerin Kate Schneider für den Rest der Runde auf ihre Rolle am Spielfeldrand beschränken: "Aber die Mannschaft muss ja schon seit Wochen damit klarkommen, dass neben mir auch Samira Brand aufgrund ihrer Handverletzung nicht mitwirken kann. Und das hat sie bislang sehr gut gemacht, deshalb bin ich auch nicht bange, dass wir in den restlichen Spielen die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen werden. Dabei dürfte das Spiel gegen Beyeröhde jedoch eines der schwersten werden." Im Training machten die Bärinnen nach der Osterpause jedenfalls einen guten Eindruck und werden versuchen, gegen die Gäste aus Wuppertal nach Kräften mitzuhalten.

Bei Beyeröhde ziehen die Zwillinge Sandy und Mandy seit Jahren die Aufmerksamkeit auf sich, und beide sind auch in dieser Saison ganz vorne in der Torschützenliste zu finden. Doch im Team stehen noch viele Spielerinnen, die Akzente zu setzen wissen. Trainerin Sabine Nückel hat deshalb stets die Qual der Wahl, wie sie die Rollen im Offensivspektakel ihrer Mannschaft verteilt. Dr. Robert Becker hat Beyeröhde beim Spiel in Bensheim beobachtet und war sehr beeindruckt: "Es macht großen Spaß, die Handballgirls wirbeln zu sehen. Sie haben eine ähnliche Spielanlage wie wir und suchen den direkten Weg zum Abschluss. Ich bin sicher, dass sich unsere Fans auf einen sehr unterhaltsamen Abend freuen dürfen."