18.04.2017 12:30 Uhr - EHF-Pokal - chs

Bietigheim im Europapokalfinale zunächst mit Heimspiel

Martin AlbertsenMartin Albertsen
Quelle: groundshots.de
In der EHF-Zentrale in Wien wurde am heutigen Dienstag das Heimrecht für das Endspiel im EHF-Pokal und im Challenge-Cup ausgelost. Die SG BBM Bietigheim wird im höherwertigen Pokal gegen Rostov am Don zunächst am 06./07.05. in eigener Halle vorlegen müssen, eine Woche später wird dann in Russland gespielt.

Während Bietigheim erstmals das Finale eines europäischen Wettbewerbs erreicht hat, konnten die Russinnen schon 2015 erreichen. Damals nutzte Rostov den Vorteil des Rückspielheimrechts nicht, das Team Tvis Holstebro hatte im Hinspiel mit 33:20 vorgelegt und konnte sich dann in Russland eine 22:33-Niederlage erlauben.

In dieser Spielzeit ist die Mannschaft von Frederic Bourgeant klarer Titelfavorit, in der Gruppenphase konnte man bereits in Bietigheim mit 23:20 und das Heimspiel gegen die Enztälerinnen mit 34:24 gewinnen. Die einzige Niederlage im Bereich des EHF-Pokals kassierte man mit einem 24:29 bei Byasen Trondheim.

Im Challenge-Cup hat der kroatische Vertreter Lokomotiva Zagreb zunächst Heimrecht. Die Kroatinnen hatten ihre erfolgreichsten Spielzeiten auf dem internationalen Parkett in den 90er Jahren, als man 1996 und 1998 jeweils das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger erreichte, dort aber unter anderem gegen den TV Lützellinden verlor. In der jüngeren Vergangenheit erreichte man 2012 das Halbfinale im Challenge-Cup und in der Saison 2014/15 die Gruppenphase der EHF Champions League.

Finalgegner H65 Höör hingegen konnte im Challenge-Cup bereits 2014 den Titel erringen. Ein Jahr zuvor war man in der ersten internationalen Spielzeit bereits ins Halbfinale des Wettbewerbs vorgedrungen. Nach dem Europapokal spielte man zwei Jahre im EHF-Pokal, dort schied man aber gegen dänische Erstligisten im Achtelfinal 2015 und im Viertelfinale 2016 aus.

EHF-Pokal
SG BBM Bietigheim - Rostov-Don

Challenge-Cup
Lokomotiva Zagreb - H65 Höör