18.04.2017 09:55 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Pascal Morgant nach Niederlage gegen Oldenburg: "Haben alles in allem zu viele Fehler gemacht"

Jane MartensJane Martens
Quelle: Hermann Jack
Am Ostermontag mussten die Bundesliga-Handballerinnen der Schwaben Hornets Ostfildern eine 32:38-Niederlage beim VfL Oldenburg einstecken. Vor allem die Zahl der Gegentore brach der Mannschaft von Hornets-Coach Pascal Morgant das Genick.

"38 Gegentore sind einfach zu viel, außerdem haben wir zu viele Gegenstöße aus der ersten und zweiten Welle zugelassen. Das war das einzige Manko, ist aber nun mal die Stärke von Oldenburg. Mit unseren 32 Treffern können wir zufrieden sein und brauchen uns nicht zu verstecken. Angie Geschke hat natürlich ihre Qualität gezeigt und mit neun Toren und guten Anspielen geglänzt. Der Oldenburger Kader ist insgesamt gut aufgestellt, alle haben uns vor Probleme gestellt und da zeichnet sich nicht eine einzige aus. Wir haben alles in allem zu viele Fehler gemacht, denn wir hätten in der ersten Hälfte durchaus höher führen können und dann wäre es auch für Oldenburg nicht so einfach gewesen, die Konter zu setzen", analysiert Morgant die 60 Minuten.

Die Filder-Handballerinnen fanden gut in die Partie und führten schnell mit 2:0 und 3:1. Mit drei Toren in Folge konnten die Gastgeberinnen erstmals vorbeiziehen, aber beim 7:6 (13.) waren die Gäste wieder vorne. Dieser Vorsprung wurde auf 10:7 ausgebaut (18.), hätte aber durchaus noch höher sein können, hätte es nicht einige vergebene Konter und freie Würfe gegeben. Anschließend war Sand im Hornets-Getriebe und Oldenburg konnte mit einem 6:0-Lauf vorbeiziehen. Die Morgant-Truppe blieb aber dran und mit 19:17 ging es in die Kabinen.

Der VfL kam zunächst besser aus der Pause und baute den Abstand auf 22:18 aus (33.). Aber nach einem 3:0-Zwischenspurt war der Anschluss wieder hergestellt, in Unterzahl mussten die Hornets dann zusehen, wie Oldenburg vorentscheidend auf 27:22 davonzog. Zwar konnte der Rückstand nochmals auf vier Tore verkürzt werden, aber kurz vor Schluss waren es dann sogar deren Acht. Am Ende stand eine 32:38-Niederlage auf der Anzeigentafel.

"Ich bin zufrieden das wir gewonnen haben, aber etwas unglücklich über die Abwehrleistung. Mit 32 Toren haben wir zuhause zu viele Tore bekommen. Zufrieden bin ich dafür mit der Leistung im Angriff. Wir haben verschiedene Aufstellungen im Angriff ausprobiert und es hat funktioniert. Das beweist das die Mädels vielseitig ausgebildet sind. Julia Wenzl wird von Spiel zu Spiel besser und Kelly Dulfer, die als Abwehrspezialistin zu uns gekommen ist, bekommt mehr und mehr Spielzeit im Angriff was mich sehr freut", zeigte sich VfL-Trainer Leszek Krowicki durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mädels.

Das galt auch für seinen Kollegen Pascal Morgant auf der Nellinger Bank. "Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Wir haben lange gebraucht um in der Liga anzukommen, aber nun können wir noch aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen. Oldenburg hat jeden unserer Fehler gnadenlos bestraft und verdient gewonnen", gratuliert der TVN-Trainer den Gastgeberinnen.