22.03.2017 22:37 Uhr - 1. Bundesliga - PM SG BBM

Bietigheim bezwingt bissige Vipers

Tess Wester, Maura Visser und Susann Müller bejubeln den  Sieg.Tess Wester, Maura Visser und Susann Müller bejubeln den Sieg.
Quelle: Marco Wolf
Spitzenreiter SG BBM Bietigheim musste gegen die HSG Bad Wildungen Vipers zähen Widerstand brechen, ehe der 32:25 (18:11)-Heimsieg feststand. Herausragend war Torhüterin Valentyna Salamakha, die drei Strafwürfe und zahlreiche freie Würfe der Gäste parierte und als Spielerin des Matches ausgezeichnet wurde. Zehn Treffer markierte Linkshänderin Susann Müller für die Heimmannschaft, bei den Vipers trafen Nicoletta Laura Vasilescu (6/2) und Anouk Nieuwenweg (6/3) am besten.

Eine glänzend aufgelegte Valentyna Salamakha im SG-Tor war im ersten Durchgang der Garant für die 18:11-Führung der SG-Frauen zur Pause. Die Vipers führten nach zehn Minuten mit 6:4 und zwei Zeigerumdrehungen später mit 8:6, doch dann glich Bietigheim aus und zog vom 10:10 (18.) auf 17:10 (28.) davon.

In der zweiten Halbzeit hielten die Spielerinnen von Trainer Martin Albertsen ihren Vorsprung auch beim 20:13 (Visser/33.) und lagen nach 40 Minuten sogar mit acht Toren in Front (25:17/Woller). Sechs Minuten "Sendepause" im SG-Angriff brachten die Vipers aber bis auf 21:25 heran (46.). Näher kamen die Gäste jedoch nicht mehr, die SG gewann schließlich mit 32:25 und damit sieben Treffern Vorsprung.

Martin Albertsen (Trainer SG BBM Bietigheim): "Mit unserer Spielweise bin ich nicht hundertprozentig zufrieden, mit dem Ergebnis schon. Nach dem sehr hohen Sieg im Hinspiel haben viele gedacht, das wird kein Problem, aber wir spielen in der stärksten Liga der Welt und da kann jeder Gegner einen sehr guten Tag haben und Probleme bereiten. Bad Wildungen hatte eine sehr gute Torfrau, wir aber auch. Ich bin nur mit den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit zufrieden."

Tessa Bremmer (Trainerin HSG Bad Wildungen Vipers): "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, sie hat sich nicht einengen lassen und 60 Minuten ihr Spiel durchgezogen. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, als Bietigheim von 10:10 auf 17:10 weggezogen ist. Die zweite Hälfte haben wir unentschieden gespielt. Leider haben wir zu viele Bälle verworfen."