19.03.2017 14:54 Uhr - 2. Bundesliga - PM HSG Hannover-Badenstedt

Hannover-Badenstedt stellt neuen Trainer vor

Nach der Trennung von Cheftrainer Florian Marotzke hat der Vorstand der HSG Hannover-Badenstedt am Mittwochabend eine Interimslösung beschlossen. Mit sofortiger Wirkung wird Roland Friebe die Verantwortung für die 1. Damenmannschaft übertragen. In beiderseitigem Einvernehmen ist die Zusammenarbeit erstmal bis zum Saisonende geplant. Danach bewerten beide Seiten die Lage neu.

Roland FriebeRoland Friebe
Quelle: HSG Hannover-Badenstedt
Am Donnerstag wurde Friebe der Mannschaft vorgestellt und er hat sofort das Training übernommen. Roland Friebe ist A-Lizenzinhaber und war vor seiner familienbedingten Handballpause, die er jetzt für die "Jungen Wilden" unterbricht, von 2013-2015 beim Drittligisten HSG Osterode/Harz auf der Bank. Davor stand er beim VfL Wolfsburg in der 2. Bundesliga in der Verantwortung. Bereits seit 2004 gehört Friebe zum Lehrstab des Handballverband Niedersachsen (HVN).

Auch im Jugendbereich war er mit mehreren Vereinen als Talentförderer aktiv. Seinen größten Erfolg konnte er dabei mit dem SV Wacker Osterwald feiern. Mit der weiblichen B-Jugend errang die Mannschaft der „Wacker-Girls“ 2007 den Titel des Deutschen Vizemeisters. Gemeinsam mit dem Trainer der 2. Damen und wA-Oberligamannschaft Dominic Buttig wird Friebe auch das A-Jugendbundesligateam in den Viertelfinalbegegnungen zur Deutschen Meisterschaft gegen den VfL Oldenburg coachen.

Roland Friebe: "Ich freue mich auf eine intensive Zusammenarbeit mit der Mannschaft und dem Umfeld. Alle Spielerinnen sind äußerst engagiert und haben zusammen viel Potenzial. Daher bin ich überzeugt davon, dass wir gemeinsam den Klassenerhalt schaffen."

Der Sportliche Leiter Bernd Schröder: "Wir freuen uns, dass wir Roland für unser Vorhaben "Klassenerhalt" gewinnen konnten. Roland ist als Hanoveraner und Ehemann unserer B-Jugendtrainerin Denise mit den Gegebenheiten in der HSG vertraut, so dass wir ihn schnell für das Projekt begeistern konnten und er nach seiner Handballpause für die Aufgabe brennt."