18.02.2017 10:03 Uhr - 1. Bundesliga - PM TusSies

Metzingen bekomt es nach Viertelfinaleinzug im EHF-Cup mit Blomberg zu tun

Csaba KonkolyCsaba Konkoly
Quelle: Heinz J. Zaunbrecher
Heute steht wieder ein Bundesligaspiel in der heimischen Öschhalle an. Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Viertelfinale im EHF-Cup hatte die TuS Metzingen fünf Tage Zeit sich auf das Team von Trainer Andre Fuhr vorzubereiten. In der Hinrunde verlangte die HSG Blomberg-Lippe den Ermstälerinnen alles ab und verlor nur knapp mit 27:28.

Auch wenn die TusSies zuletzt eine aufsteigende Formkurve gezeigt haben, muss das Team von Trainer Csaba Konkoly von Anfang an hochkonzentriert agieren. Die Blombergerinnen reisen mit einer Serie von drei Siegen an, wovon zwei Spiele auswärts gewonnen wurden. André Fuhr schafft es jedes Jahr aufs Neue, ein topmotiviertes Team an den Start zu bringen. So ist Blomberg vor allem durch seine Dynamik, das Tempospiel und die offensive Abwehr ein stets unangenehmer Gegner. Sechs Abgängen stehen insgesamt nur zwei Zugänge gegenüber.

Trotzdem können die Verantwortlichen auf 17 Spielerinnen zurückgreifen. Besonders Gisa Klaunig konnte in der letzten Runde mehr als nur Akzente setzen und war die torgefährlichste Spielerin ihrer Mannschaft. Aber auch Gordana Mitrovic und Anna Monz im Tor können an einem guten Tag ein Spiel entscheidend beeinflussen. Somit müssen die Pink Ladies auf der Hut sein, denn der Tabellenelfte wird die Punkte nicht kampflos abgeben.

Die TuS Metzingen geht nach dem Einzug ins Viertelfinale des EHF-Cups mit Rückenwind in die Begegnung und möchte sich erneut, wie in der ersten Hälften beim Heimspiel gegen Neckarsulm präsentieren, in der die Gäste mit effektiven Tempospiel sprichwörtlich überrannt wurden. Das Trainer-Team kann bis auf Silvi Szücs und Tonje Loeseth auf den gesamten Kader zurückgreifen. Ob Tonje Loeseth nach ihrem Nasenbeinbruch ins Spielgeschehen angreifen kann, entscheidet sich erst kurz vor Beginn der Begegnung.

"Nach den vielen Spielen in den vergangenen Wochen haben wir die letzten Tage genutzt, um zu regenerieren. Wir freuen uns auf die Aufgabe in der Liga, wobei wir uns nicht ausruhen dürfen, sondern über 60 Minuten Tempo gehen müssen“, so Csaba Konkoly.