18.01.2017 22:52 Uhr - 1. Bundesliga - PM TSV

Werkselfen kehren mit Niederlage aus Bietigheim nach Leverkusen zurück

Die erste Dienstreise des Jahres 2017 beendeten die Werkselfen mit einer erwarteten Niederlage. Bei Tabellenführer SG BBM Bietigheim musste sich die Mannschaft von Renate Wolf mit 25:35 (7:22) geschlagen geben. Kim Braun avancierte mit sechs Toren zur erfolgreichsten Schützin des TSV Bayer 04, für Bietigheim erzielten Kim Naidzinavicius und Susann Müller ebenfalls je sechs Treffer.

Renate WolfRenate Wolf
Quelle: groundshots.de
Nach vier Minuten und 16 Sekunden musste Renate Wolf bereits die grüne Karte auf den Tisch legen und die erste Auszeit im ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres nehmen. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Werkselfen bereits mit 0:4 zurück. Durch leichte Fehler im Angriff kamen die Gastgeberinnen vor 533 Zuschauern in der Sporthalle am Viadukt zu einfachen Tempogegenstoßtoren. Genau dies wollte Renate Wolf, die auf die erkrankte Nina Schilk sowie die verletzten Zivile Jurguyte und Kim Berndt verzichten musste, beim Tabellenführer der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) unterbinden.

Doch auch nach der Auszeit fand ihre Mannschaft nicht wirklich ins Spiel: So konnte sich die SG BBM Bietigheim bis auf 7:0 absetzen. Erst nach sechs Minuten und 58 Sekunden erzielte Sally Potocki den ersten Treffer für die Gäste aus Leverkusen zum zwischenzeitlichen Spielstand von 1:7.

Tor um Tor setzten sich die Gastgeberinnen weiter ab, gingen sogar mit 13:2 in der 17. Minute ab. In den nächsten Minuten hatte es den Anschein als könnten die Gäste das Spiel etwas ausgeglichener gestalten, die Werkselfen konnten bis auf 6:14 verkürzen, doch in den letzten sieben Minuten legte die SG BBM noch einmal einen 8:1-Lauf hin und ging mit einer 22:7-Führung in die Halbzeitpause.

Nach der Pause starteten die Werkselfen dank einer 2:0-Serie und Toren von Anna Seidel und Kim Braun positiv in den zweiten Durchgang. Das junge Team der Gäste spielte nun mit, wollte unbedingt ein besseres Ergebnis erzielen. Zwischen der der 47. und 52. Minute legten die Gäste einen 6:1-Lauf hin und verkürzten auf 21:32. Knapp eine Minute vor dem Spielende stellte Karolina Bijan mit ihrem zweiten Treffer den 25:35-Endstand aus Sicht der Werkselfen her.

"Während der Partie standen bei den Gästen phasenweise gegen das mit internationalen Topstars gespickte Team aus Bietigheim neben fast ausschließlich in Leverkusen ausgebildete Youngsters auf dem Spielfeld, die entweder aktuell noch in der A-Jugend spielen oder aber in den vergangenen beiden Jahren ihre Jugendzeit beendeten", relativierte der Pressedienst der Leverkusener.

"Mit der Leistung in der ersten Halbzeit bin ich überhaupt nicht zufrieden. Gerade die etablierten Spielerinnen haben enttäuscht", sagte Renate Wolf. "Den zweiten Durchgang haben mit 18:13 gewonnen, die Leistungen unserer jungen Spielerinnen haben mich erfreut." Für die Werkselfen geht es bereits am Samstagabend mit dem Heimspiel gegen die HSG Bad Wildungen Vipers weiter. Die Partie wird um 20 Uhr in der Ostermann-Arena angepfiffen. Renate Wolf setzt im Duell gegen den Tabellenelften auf die Unterstützung der Zuschauer und möchte mit den Werkselfen zwei weitere Zähler in der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) einfahren.