14.01.2017 12:21 Uhr - 2. Bundesliga - PM Kurpfalz Bären

"Müssen Bollwerk aufbauen" - Kurpfalz Bären wollen gegen Mainz punkten

Sina Michels Sina Michels
Quelle: Kurpfalz Bären Ketsch
Am Samstag ist die Gustav-Stresemann-Schule in Mainz (Hechtsheimer Straße 31) Schauplatz eines hochinteressanten Duells. Hier treffen zwei Mannschaften aufeinander, denen der Start ins neue Jahr mit einer Niederlage vermiest wurde. Die Kurpfalz Bären Ketsch ließen sich in Lintfort das Fell über die Ohren ziehen (31:37) und Mainz-Budenheim (32:34) musste gegen Beyeröhde die Punkte abgeben. Für beide Mannschaften geht es jetzt darum, wieder ans Punkte sammeln zu gehen.

Viele Handball-Insider hatten Mainz vor der Runde eine Rolle im vordersten Tabellenbereich zugetraut. Die namhaften Neuzugänge wie Anastasia "Nasty" Antonewitch und die österreichische Nationalspielerin Romana Gerisch hatten alle die Luft der ersten Bundesliga geschnuppert. Doch das Team von Thomas Zeitz legte einen perfekten Fehlstart hin und sah sich nach drei Niederlagen die Tabelle von unten an. Dann aber stabilisierte sich die Mannschaft und holte fünf Siege hintereinander. Anschließend leistete man sich wieder unnötige Punktverluste und belegt mittlerweile mit 13:13 Punkten den siebten Tabellenplatz. Das Mainzer Team besitzt hervorragende Einzelspielerinnen wie Claudia Schückler, Selina Adeberg, Simona Cipaian, Andrea Bonk und das hoffnungsvolle Nachwuchstalent Alicia Soffel. Trainer Zeitz hofft natürlich darauf, dass in den nächsten Spielen die Mannschaft weiter zusammenwächst.

Ketsch liegt im Augenblick drei Plätze hinter Mainz und bei einer weiteren Niederlage droht das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz. Trotz der hohen Niederlage beim Bundesligaspitzenreiter Bietigheim zeigten die Bären eine ansprechende Leistung und werden mit neuem Mut morgen nach Mainz reisen. Die Personalsorgen sind etwas kleiner geworden, da Sina Michels wieder mit von der Partie sein wird. Spielertrainerin Katrin Schneider: "Mainz ist ein hervorragend besetztes Team, in dem alle Spielerinnen sehr torgefährlich sind. Daher muss es uns gelingen, in der Abwehr ein anderes Bollwerk aufzubauen, als dies in Lintfort der Fall war. Ich glaube aber, wir haben alle aus diesem bitteren Spiel gelernt und werden uns in Mainz ganz anders präsentieren."