29.12.2016 16:50 Uhr - 2. Bundesliga - Klein, PM TuS

TuS Lintfort mit gemischter Bilanz zur Winterpause

Lintfort durfte zum Ende des Jahres über zwei Siege jubelnLintfort durfte zum Ende des Jahres über zwei Siege jubeln
Quelle: TuS
Obwohl noch drei Spieltage der Hinrunde im Januar 2017 absolviert werden, ziehen die Handballerinnen des TuS Lintfort eine erste Zwischenbilanz nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. "Ob wir den Klassenerhalt tatsächlich schaffen können, kann ich nicht vorhersagen. Aber die Mädels ziehen mit und geben alles", so Trainerin Bettina Grenz-Klein, die mit ihrem Team mit 9:15 Punkten derzeit auf dem vierzehnten Platz steht, allerdings Anschluss an das hintere Mittelfeld hat. Das nächste Heimspiel haben die Lintforterinnen am 08. Januar um 16 Uhr gegen die Kurpfalz Bären aus Ketsch.

Mit dem Verlust der beiden Leistungsträger Harma van Kreij (BVB Dortmund) und Caroline Mook hatte der TuS zwei wichtige Stützen verloren und es war nicht klar, wie schnell die junge Mannschaft den Umbau in der höheren Liga schaffen würde.

"Wir sind wettbewerbsfähiger als wir angenommen haben. Wenn wir eine gute Leistung abrufen, können wir mit vielen Teams mithalten und Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns auch mal ärgern würden, dass wir Punkte liegen gelassen haben. Aber in zwei Spielen war definitiv mehr drin, dann würden wir jetzt richtig gut dastehen", fasst Bettina Grenz-Klein die bisherigen Spiele zusammen.

"Allerdings funktioniert unser Team nur dann, wenn alle Spielerinnen auch alles geben und im Spiel an ihre Leistungsgrenzen gehen. Das ist uns leider in einigen Spielen nicht gut gelungen und das fällt negativ ins Gewicht", so Grenz-Klein weiter.

Eigentlich hatte der TuS nach dem Aufstieg ganz ordentlich begonnen und nach einem sehr schweren Auftaktprogramm mit den drei weitesten Reisen gleich zu Beginn, Boden gut gemacht. Aber die langwierigen Verletzungen von Nevenka Milakovic und Abwehrspezialistin Vanessa Dings hatten das Team aus der Bahn geworfen. Erst in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause gab es weitere Erfolgserlebnisse, die Mut für den Neustart im Januar machen, wenn gleich drei Heimspiele anstehen.

"Vor allem die Abwehrarbeit hat sich verbessert und mit Naina Klein und Angelika Bensch hat sich ein Innenblock gefunden, der der 6-0 Formation die nötige Stabilität gibt. Im Angriff haben sich Zugang Loes Vandewal (4. der Torschützenliste) sowie Tatjana van den Broek und Naina Klein unter den Top 15 der Torjägerliste etabliert. Aber auch Spielmacherin Eefje Huijsmans hat zuletzt ihre Form gefunden und der Rest des Teams tritt nun deutlich selbstbewusster auf. Leonie Lambertz hat ihre Verletzung überwunden und beweist ansteigende Form, Neuzugang Mona Butzen steuerte wichtige Treffer zu den Punktgewinnen bei", so der Verein in seiner Analyse.

Hinter der verbesserten Abwehr konnten sich auch die beiden Torhüterinnen Marie Groetelaers und Nicole Hillig steigern und haben schon einige Punkte festgehalten. "Alles in allem bin ich zufrieden. Wir haben einige Tiefs, aber zum Glück auch einige Hochs gehabt. Ob wir den Klassenerhalt tatsächlich schaffen können, kann ich nicht vorhersagen. Aber die Mädels ziehen mit und geben alles. Schaun mer mal, wozu das reicht. Bei unserem letzten Ausflug in die 2. Liga hatten wir am Ende nur ganze vier Punkte auf dem Konto. Das haben wir zum Glück schon überboten", beendet Trainerin Grenz-Klein ihre persönliche Winterbilanz.