15.11.2016 09:28 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

"Müssen aus unseren Fehlern lernen" - Leverkusen will Meister Thüringer HC fordern

Bayer-Trainerin Renate Wolf erwartet mehr Druck auf den Außenpositionen.Bayer-Trainerin Renate Wolf erwartet mehr Druck auf den Außenpositionen.
Quelle: groundshots.de
Ein ganz besonderer Gegner wartet im letzten Meisterschaftsspiel vor der Europameisterschaftspause auf die Werkselfen von Bayer Leverkusen. Das Team von Cheftrainerin Renate Wolf empfängt am Mittwochabend um 19.30 Uhr den amtierenden Deutschen Meister, den Thüringer HC, in der Ostermann-Arena.

Kleinigkeiten haben in Buxtehude über Sieg und Niederlage entschieden. Renate Wolf hofft darauf, dass ihre Mannschaft auch wieder über die Außenbahnen Torgefahr entwickelt, um schwerer auszurechnen zu sein. "Daran arbeiten wir intensiv. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und uns vor allem weiterentwickeln", sagt die Cheftrainerin, die ihrer Mannschaft ein gutes Spiel in der Halle Nord bescheinigt hat.

Den positiven Aufwärtstrend, vor allem in kämpferischer Hinsicht, will Renate Wolf auch im Heimspiel gegen den Thüringer HC fortsetzen. Im DHB-Pokal haben die Werkselfen jüngst gezeigt, dass man auch gegen die großen Teams der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) mithalten kann. "Wir haben der TuS Metzingen bis auf die Anfangs- und die Endphase ein Duell auf Augenhöhe geboten. Allerdings hat uns diese Mannschaft auch klar aufgezeigt, wie schnell sie unsere einfachen Fehler bestraft hat. Das Endergebnis drückte am Ende keineswegs den Spielverlauf wieder", berichtet die Ex-Nationalspielerin.

Die THC-Damen, am späten Montagabend erst vom Norwegen-Trip zurück, haben wieder wenig Zeit zur Regeneration. Die Einstellung auf den Gegner, der die Chance hat, dem THC den zweiten Tabellenrang zu verderben, dürfte zumindest in den Köpfen schon auf dem Rückflug eine Rolle gespielt haben. In Drammen bekamen alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten, auch wenn diese für Beate Scheffknecht noch knapp bemessen war und Anouk van de Wiel ihre tolle Leistung gegen Blomberg noch nicht wiederholen konnte.

Maria Kiedrowski zeigte, dass mit ihr wieder zu rechnen ist und sie dem linken Flügel zusammen mit Manon Houette viel Druck verleihen wird. Auch die Torhüterinnen können mit Selbstvertrauen in die Partie gehen, hielten Dinah Eckerle und Jana Krause doch am Sonntag drei Strafwürfe gegen starke Werferinnen.