15.10.2016 09:07 Uhr - Champions League - PM HC Leipzig, red

"Russinnen zu Hause sind Favorit" Leipzigs Trainer Rentsch warnt vor CL-Auftakt

HCL-Trainer Norman Rentsch: "Astrakhan ist körperlich sehr stark und auch wenn sie die jüngste Mannschaft der Champions League Saison stellen, darf man sie keinesfalls unterschätzen."HCL-Trainer Norman Rentsch: "Astrakhan ist körperlich sehr stark und auch wenn sie die jüngste Mannschaft der Champions League Saison stellen, darf man sie keinesfalls unterschätzen."
Quelle: Marco Schultz
Nach der hauchdünnen 23:24 Derby-Niederlage vom Mittwoch gegen den Thüringer HC steht das Team des HC Leipzig vor dem ersten Champions-League-Spiel der Gruppenphase beim russischen Meister Astrakhan. Am Samstag um 16 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) wird die Partie angepfiffen.

Am Donnerstag um 20 Uhr machte sich das Leipziger Team auf den Weg nach Berlin, wo um 0.30 Uhr der Flug nach Astrakhan über Moskau startete, am Freitag um 12.30 Uhr Ortszeit waren die 3200 Kilometer bewältigt. Nach Mittagessen und etwas Schlaf ging es um 17 Uhr zum Abschlusstraining in die Halle des russischen Meisters Astranachotschka Astrakhan, die 5000 Zuschauern Platz bietet.

Trainer Norman Rentsch will seinem Team einimpfen, dass man mit einer kämpferischen Leistung wie im Derby am Mittwoch, aber eine besseren Chancenverwertung auch im ersten Champions League Spiel eine Chance hat: "Astrakhan ist körperlich sehr stark und auch wenn sie die jüngste Mannschaft der Champions League Saison stellen, darf man sie keinesfalls unterschätzen. Sie haben vor der Saison zwar einige Leistungsträgerinnen verloren, aber eine Weltklasse-Spielerin wie Ljudmila Postnova kann auch alleine ein Spiel entscheiden."

Norman Rentsch konnte sich von der Qualität des Gegners bereits überzeugen und warnte: "Das letzte Ligaspiel in der russischen Eliteliga war ausgerechnet gegen Krasnodar, wo die meisten Spielerinnen vor der Saison mit Nationaltrainer Trefilow gemeinsam hin gewechselt sind. Und das hat das junge Team aus Astrakhan gewonnen. Alle Experten sollten sich also zurückhalten bei der Bewertung der Leistungsstärke, dieses Teams, denn nur weil man Spielerinnen nicht vom Namen her kennt, kann man gar nichts analysieren. Was wir im Videostudium gesehen haben, war wirklich sehr gut und wir müssen Vollgas spielen. Zusammenfassend sind die Russinnen zu Hause Favorit, aber wenn wir mit der Leidenschaft vom Mittwoch kämpfen, aber unsere Chancen besser nutzen, dann haben wir eine Chance, davon sind wir überzeugt."

Das erste Champions League Spiel kann unter www.ehftv.com live verfolgt werden. Der Kader ist identisch mit dem Mittwoch in Thüringen. Saskia Lang und Michelle Urbicht fehlen verletzungsbedingt.

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