11.08.2016 12:14 Uhr - Olympische Spiele - chs

Olympia-Statistik: Wechsel bei Torjägerinnen, Oldenburgerin Dulfer mit meisten Blocks

43 % Fangquote: Laura Glauser43 % Fangquote: Laura Glauser
Quelle: FFHandball /S.PILLAUD
Wechsel an der Spitze der Torjägerwertung. Mit lediglich einem Treffer gegen Spanien fiel Ana Paula Rodrigues auf Rang 4 zurück, die Norwegerin Nora Mørk (25), die Rumänin Cristina Neagu (24) und Montenegros Katarina Bulatovic (23) zogen an der Brasilianerin vorbei. Erfolgreichste Torschützin aus der Handball Bundesliga Frauen ist Bietigheims Fernanda Franca da Silva (11), THC-Neuzugang Manon Houette kommt nun auf neun Treffer.

Bei den Assists haben sich die Spanierin Marta Mangue und die Norwegerin Stine Bredal Oftedal (je 16) ganz nach vorne gebracht, dahinter folgen Schwedens Isabelle gullden, Brasiliens Eduarda Amorim (je 13). Mørk gehört zum Trio, das insgesamt elf Torvorlagen auf dem Konto hat und führt dementsprechend die Scorerwertung mit 36 Punkten vor Gullden (33) und Rodrigues (31) an.

Bei den Steals führt Milena Raicevic mit vier Balleroberungen, dahinter folgen Landsmännin Jovanka Radicevic, die Russin Daria Dmitrieva, Spaniens Eli Pinedo und Frankreichs Allison Pineau (je 3). Bei den geblockten Bällen teilt sich Oldenburgs Niederländerin Kelly Dulfer gemeinsam mit der Rumänin Gabriela Perianu (je 6 Blocks) den ersten Rang.

In der Sünderwertung hat Angolas Wuta Dombaxi bereits die zweite direkte Disqualifikation erhalten. Mit 25 Zählern liegt sie dementsprechend vor der Brasilianerin Eduarda Amorim (17). Auch in der Fair-PLay-Wertung haben die Afrikanerinnen bislang den schlechtesten Wert, dahinter folgen dann aber schon die Niederländerinnen.

Bei den Torhüterinnen teilen sich Frankreichs Laura Glauser, Russlands Viktoriia Kalinina und Spaniens Silvia Navarro mit einer Quote von jeweils 43 % den ersten Rang. Nur knapp dahinter mit 42 % rangiert die Metzingerin Jasmina Jankovic. Die meisten Paraden haben bislang Rumäniens Paula Ungureanu (36), Silvia Navarro (32) und Schwedens Filippa Idehn (30) auf der Habenseite. Bei den Siebenmeterkillerinnen führt Idehn gemeinsam mit Ungureanu und Bietigheims Niederländerin Tess Wester (je 3) das Rankin an, die beste Quote weist da aber bislang Argentiniens Marisol Carratu (2/4, 50%) auf.

Die höchste Angriffseffektivität weist Russland mit 65 % auf, wenngleich der Vorsprung gegenüber Norwegen (63 %), Spanien und Schweden (je 62 %) nur minimal ist. Auch in der Abwehr weist die Sbornaja Topwerte auf und hat gemeinsam mit Frankreich die meisten geblockten Bälle (je 11) und kommt bei den Steals mit neun Balleroberungen auf Rang 3 hinter Angola und Montenegro (je 11). In der Fair-Play-Wertung war die Rote Karte gegen Anna Vyakhireva (Kopftreffer beim Siebenmeter) ein Schlag ins Kontor, der das Trefilov-Team den zweiten Platz gekostet hat und auf Rang sechs abrutschen ließ.

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