25.03.2016 11:17 Uhr - 1. Bundesliga - PM BSV

Gegen Titelkandidat Bietigheim hat der BSV nichts zu verlieren

Lynn SchneiderLynn Schneider
Quelle: BSV
Am 26. März erwartet die Handballerinnen des Buxtehuder SV ab 16 Uhr eine ganz schwere Aufgabe. Der Tabellendritte und Anwärter auf die deutsche Meisterschaft SG BBM Bietigheim gastiert in der Halle Nord. "Bietigheim ist eines der absoluten Topteams und hat realistische und gute Chancen auf die deutsche Meisterschaft", sieht BSV-Trainer Dirk Leun sein Team in der Außenseiterrolle.

Nach vier Niederlagen gab es vor der Länderspielpause ein 20:17-Erfolg für die Buxtehuderinnen. "Diesen Aufwärtstrend wollen wir fortsetzen", hofft Leun und ergänzt, "dafür müssen wir in der Deckung stabil stehen. Das ist zurzeit die Basis, wenn wir Punkte holen wollen." Gegen das favorisierte Bietigheim, das zuletzt unter anderem mit einem 33:26 in Thüringen überzeugte, seien Punkte allerdings kein Muss. "Wir wollen Bietigheim solange wie möglich ärgern."

Dass Leun mit dieser verhaltenen Einstellung in die Partie geht, liegt an dem namenhaften Kader, der SG-Trainer Martin Albertsen zur Verfügung steht. "Sie sind auf jeder Position mit aktuellen oder ehemaligen Nationalspielerinnen besetzt. Dies sagt alles über die Möglichkeiten, die Bietigheim hat, aus", erläutert er. Aus diesem Ausnahmekader steche insbesondere das Torhüterinnen-Duo heraus, meint Leun: "Mit Tess Wester haben sie eine der zurzeit besten Torhüterin und gemeinsam mit Ann-Cathrin Giegerich bildet sie ein richtig starkes Duo."

Im Hinspiel unterlag der BSV mit 22:27, da er sich nach der Pause eine zehnminütige Auszeit nahm, welche die SG nutzte, um sich einen Fünf-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. "Wir haben die erste Halbzeit gut gespielt und unser Blackout nutzte Bietigheim zur Entscheidung. Wir müssen also ein konstantes Level spielen ohne Schwächephasen, wenn wir Punkte holen wollen", erklärt Leun.

Personell hat sich die Lage bei den Buxtehuderinnen wieder etwas entspannt durch die Genesung von Kreisläuferin Lynn Schneider. Da Evelyn Schulz mit ihrem gebrochenen Finger noch länger fehlen wird, ist Schneider die einzige gelernte Kreisläuferin, die zur Verfügung steht. "Deswegen bin ich froh, dass sie wieder dabei ist. Sie wird von Friederike Gubernatis auf der Position unterstützt", verriet er.