20.02.2016 17:05 Uhr - 2. Bundesliga - PM Mainz 05/Budenheim

„Berliner Herz“ schlägt weiter für die "Meenzer Dynamites"

Maxine SchmohlMaxine Schmohl
Quelle: Mainz
Mit Hochdruck arbeitet Manager Karl-Heinz Elsäßer an der neuen Saison. Nicht nur die Lizenzunterlagen für die neue Runde in der 2. Bundesliga hat er auf den Weg gebracht, sondern parallel auch noch die nächste Vertragsunterzeichnung bekanntgegeben. Rückraumspielerin Maxine Schmohl - genannt "Maxi" - bringt auch in der neuen Runde ihre handballerischen Fähigkeiten mit "Berliner Herz und Schnauze" auf´s Mainzer Parkett. „Maxi ist einfach ein Original, und wir freuen uns sehr, dass sie ihre tolle Power auch in der neuen Runde für uns in die Waagschale wirft. Auch in der Pressearbeit leistet sie einen wichtigen Beitrag für die Handballabteilung, den wir einfach nicht mehr missen wollen," zeigt sich Elsäßer zufrieden über die Verlängerung.

Da Maxi nach ihrem Wechsel in 2015 vom Rhein-Main-Rivalen HSG Bensheim-Auerbach in ihrer neuen Handballheimat nach eigenen Worten „von Umfeld, Mannschaft, Fans und allen Verantwortlichen super aufgenommen wurde“, gab es auf die Frage von Trainer Thomas Zeitz zur Verlängerung ein schnelles und Maxi-Like lautes „Na klar, wenn Du weiter machst, mach ich auch weiter!“ Ein weiterer Grund neben der Zusammenarbeit mit Zeitz, die ihr absolut viel Spaß macht, ist für Schmohl, dass sie sich „noch nie so wohl gefühlt hat in einer Mannschaft, wie bei den Dynamites“.

Zusammen mit dem Team will die zweiundzwanzigjährige Jurastudentin bei Zeitz noch viel lernen und vor allem das aus ihrer Sicht viel höhere Potential der Mannschaft gemeinsam ausschöpfen. Dazu steht auf ihrem persönlichen Masterplan kontinuierliches Weiterentwickeln, mehr Erfahrung und Sicherheit auf dem Spielfeld sammeln und an ihren Defiziten arbeiten. „Ich will alles für meine Mannschaft rausholen, was geht, aber mir ist auch wichtig, dass es weiterhin Spaß macht, um das Optimale zu erreichen“, sagt Schmohl. Mit ihren Stärken in der Athletik und Schnelligkeit, vor allem im 1:1 und aus dem Rückraum, ist sie variabel einsetzbar. Verbesserungspotential sieht sie selbstkritisch noch beim Thema „Entscheidungsverhalten“ und (schmunzelnd) bei der „Suche nach der inneren Ruhe“. Ab April bereitet sie sich neben dem Handball auf ihr Staatsexamen in Heidelberg vor, um dann im Frühjahr 2017 den Freischuss zu wagen.

Trainer Thomas Zeitz zur Verlängerung von Maxine Schmohl: "Ich bin sehr froh und zufrieden, dass Maxi eine weitere Saison in Mainz bleibt. Nicht ohne Grund wollte ich sie schon vor zwei Jahren gerne in Bretzenheim haben. Umso besser, dass sich unsere Weg jetzt hier bei der FSG wieder gefunden haben (schmunzelt). Maxi ist einfach eine super angenehme, unheimlich fleißige und wissbegierige Spielerin. Und das mit fast durchgängig guter Laune, das macht einfach Spaß und steckt an. Sie hat noch viel vor sich und soll sich entwickeln, Möglichkeiten hat sie einige, wir müssen diese nur noch im richtigen Moment auf die Platte bringen. Ich bin mir sicher, dass wir hier in Mainz noch sehr viel Spaß an Maxi haben werden. Sie wird mit tollem Ehrgeiz und ihrer Motivation mit uns den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen.“