06.12.2015 12:24 Uhr - 2. Bundesliga - PM TVB

Beyeröhde gelingt mit Neitsch-Vertretung Disselhoff der nächste Heimsieg

Anna Disslehoff vertrat Meike NeitschAnna Disslehoff vertrat Meike Neitsch
Quelle: TVB
Einen vergnüglichen Abend bereiteten die Handballerinnen des TV Beyeröhde ihren Fans am Samstagabend in der Buschenburg und besiegten die SG Mainz-Bretzenheim deutlich mit 34:26 (20:13). "„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“", strahlte Anna Disselhoff, die diesmal für die familiär verhinderte Meike Neitsch auf der Trainerbank saß, und Torwarttrainer Ralf Börner meinte lakonisch: „"Das Ergebnis und das Spiel zeigen, dass wir nicht viel falsch gemacht haben.“"

In der Tat konnten sich die Neitsch-Vertreter auf jede Spielerin verlassen, wobei vor allem die beiden Jennys einen Glanztag erwischt hatten. Elf mal traf die kleine Blonde mit dem starken Sprint und ärgerte sich nur, dass ihr letzter Wurf knapp das Ziel verfehlt hatte. „"Sonst hätte ich eine hundertprozentige Wurfausbeute gehabt"“, so Jennifer Jörgens, während Jennifer Weste im Tor zu ihren vielen Glanzparaden auch vier nicht gegen sie verwandelte Siebenmeter zählen durfte. Sie bildete erneut ein großartiges Gespann mit Dana Centini, wobei beide auch in kritischen Phasen auf dem Posten waren.

Problematisch wurde es kurz nach dem Wiederanpfiff, als aus dem Sieben-Tore-Vorsprung zur Pause ein bedenkliches 22:20 geworden war. Doch dank geballten Einsatzes in der Deckung, wo die Lücken wieder geschlossen wurden und schneller Konter wurden sechs Treffer in Folge erzielt. Jennifer Jörgens, Laura Sosnierz, Melina Fabisch, Leonie Heinrichs, natürlich die Münch-Zwillinge, aber auch Pia Adams erwiesen sich als treffsicher, wobei das „blinde“ Anspiel von Mandy Münch mit dem Rücken zum Kreis auf Laura Sosnierz mit abschließendem Torerfolg ein besonderer sportlicher Leckerbissen war.

Anna Disselhoff setzte alle Spielerinnen ein und konnte sich auch auf Sabine Nückel verlassen, die in der Deckung Erstaunliches leistete und sich zum Schluss auch noch mit einem Treffer belohnte. "„Alle Achtung, dass die Mannschaft angesichts der langen Verletztenliste (Köhler, Stallmann, Stefes, Pelz) zu so einer Leistung fähig war!",“war auch Abteilungsleiter Stefan Müller begeistert.