04.12.2015 11:31 Uhr - 1. Bundesliga - chs, joa

Metzingen-Manager Rott: "Nachrichten alles andere als gut"

Ferenc Rott Ferenc Rott
Quelle: Jürgen Pfliegensdörfer
Für die TuS Metzingen kommt es auch ohne eigene Spiele derzeit knüppeldick. Nachdem sich am vergangenen Wochenende Torhüterin Jasmina Jankovic einen Kreuzbandriss zugezogen hat, verletzte sich nun auch Rechtsaußen Marlene Zapf während einer Trainingseinheit mit der Nationalmannschaft.

Der Muskelfaserriss in der rechten Wade zwingt die Linkshänderin zu einer Pause von vier bis sechs Wochen, so dass Zapf nicht nur die WM in Dänemark, sondern wohl auch Partien für den Tabellenzweiten der Handball Bundesliga Frauen.

Gerade zum Jahreswechsel sind die TuSsies in allen drei Wettbewerben gefordert. Nach der WM-Pause stehen in der Liga ein Heimspiel gegen Borussia Dortmund und das Auswärtsspiel beim Tabellenführer Thüringer HC auf dem Programm. Für den Dreikönigstag ist dann die Partie im DHB-Pokal beim HC Leipzig terminiert und an den anschließenden Wochenenden trifft man im EHF-Pokal auf Iuventa Michalovce.

Während bei Zapf die Ausfallzeit noch überschaubar ist, ist für Keeperin Jasmina Jankovic die komplette Spielzeit beendet und die Ermstälerinnen müssen sich auf die Suche nach einem qualitativen Ersatz begeben. Die Niederländerin weilt seit gestern wieder in Metzingen und wird sich dort einer nochmaligen Kontrolluntersuchung durch TuS-Teamarzt Dr. Bernd Goller unterziehen. Am kommenden Mittwoch reist die Torfrau der TuS Metzingen nach München, um sich von Dr. Heinz-Jürgen Eichkorn operieren zu lassen. Danach wird sich eine Rehabilitationsphase anschließen.

„In unserer momentanen Situation sind diese Nachrichten alles andere als gut. Gerade für JJ tut es mir sehr leid, da sie in den letzten Wochen in einer starken Form war und wir nun schnellstens versuchen müssen für die anstehenden Aufgaben einen adäquaten Ersatz zu finden, was alles andere als einfach werden wird“, so Ferenc Rott. „Aber auch die Verletzung von Marli schwächt uns weiter und das vor den wichtigen Spielen rund um den Jahreswechsel. Nun müssen wir noch ein wenig mehr zusammenstehen und allen zeigen, dass die Pink Ladies einen besonderen Teamspirit haben.“