21.04.2015 19:20 Uhr - 1. Bundesliga - cie

Luxemburgerin für die Miezen - Tina Welter erster Neuzugang in Trier

Tina Welter im Trikot des TV NellingenTina Welter im Trikot des TV Nellingen
Quelle: TV Nellingen
"Ich wollte schon immer für die Miezen und in Trier spielen. Seit ich Handball spiele, war das ein Traum von mir", erzählt Tina Welter mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht und ergänzt: "Dass dieser Traum jetzt wahr wird, ist unbeschreiblich. Ich werde alles geben, um dieser Mannschaft zu helfen." Tina Welter wird ab der kommenden Saison, unabhängig von der Ligazugehörigkeit, eine Mieze und erfüllt sich damit einen ganz persönlichen Kindheitstraum.

"Es ist schön, dass wir Träume erfüllen", so MJC-Vorstand Jürgen Brech mit einem Schmunzeln, der aber ergänzt, dass die 22-jährige Luxemburgerin im Probetraining einen guten Eindruck hinterlassen hat: "Sie hat uns sportlich, aber auch mit ihrer sympathischen Art überzeugt. Wir sind uns schnell einig geworden und ich denke, dass Tina sich hier in Trier gut entwickeln kann."

Ähnlich sieht es auch Welter, die hofft an der Mosel sportlich einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Das Probetraining hat der gelernten Krankenpflegerin jedenfalls imponiert, aber auch zugesetzt: "Das ist schon eine andere Welt Bundesligatraining. Alles ist schneller, härter und viel intensiver."

Spielerisch ist die 22-jährige auf der linken und rechten Außenbahn zu Hause und war zuletzt beim TV Nellingen in der 2. Liga aktiv. Davor spielte Welter 15 Jahre für ihren Heimatverein Roude Léiw Bascharage und hatte auch in dieser Zeit schon Kontakt zu den Miezen. "Damals wollte ich unbedingt nach Trier, wollte ins Internat, aber meine Eltern haben dem einen Riegel vorgeschoben", erzählt Welter, die sich nun umso auf die Herausforderung Miezen freut.

Damit ist Welter der erste Neuzugang für die Saison 2015/2016, dessen Grundgerüst mit den Verlängerungen von Judith Derbach, Jessca Kockler sowie Esther Mohr und den bestehenden Verträgen der Niederländerinnen Maxime Struijs und Linsey Houben steht. Mit weiteren Neuzugängen ist man nach Aussage von Brech in intensiven Gesprächen.