02.04.2015 10:50 Uhr - 2. Bundesliga - PM SVA

Allensbach präsentiert neuen Cheftrainer

Kaum vier Wochen im Amt stellt der neue Vorstand des Handballmanagement Allensbach e.V. (HSA) die Weichen für die nächste Saison. Mit Claus Ammann wurde ein überregional anerkannter Handballfachmann für die nächsten 2 Jahre verpflichtet. Der 58-jährige blickt auf eine reichhaltige Handballerfahrung sowohl im Damen- als auch im Herrenbereich zurück.

So trainierte er unter anderem die Damen des BSV Weinfelden in der höchsten Schweizer Spielklasse. Vor allem aber gilt sein Augenmerk der Jugendarbeit und der Entwickelung junger Spieler und Spielerinnen, der er sich als Auswahltrainer und Jugendkoordinator beim TuS Steißlingen verschrieben hat. "Mich reizt die Aufgabe, mit einer jungen Mannschaft zu arbeiten und die Spielerinnen, von denen ich einige aus meiner früheren Tätigkeit als Auswahltrainer schon kenne, weiter zu entwickeln", erklärte Ammann.

Mit der Verpflichtung von Ammann ist den Verantwortlichen des HSA in kurzer Zeit ein Coup gelungen. „Claus Ammann war unser Wunschkandidat für die Neubesetzung der Cheftrainerstelle und wir sind froh, dass wir ihn gewinnen konnten. Er bringt alle Voraussetzungen mit, die unser Profil für die Besetzung der Stelle vorsah, insbesondere was die Arbeit mit unserer jungen Mannschaft angeht“ so Sportvorstand Wolfram Jänisch.

Derzeit ist Claus Ammann noch beim TSV Saulgau unter Vertrag, den er aber auf eigenen Wunsch nicht verlängern wird.

Der bisherige Trainer Oliver Quarti, der im Herbst das Amt des Cheftrainers interimsweise übernommen hatte, wird dieses aus persönlichen Gründen nicht fortführen (wir berichteten). „Ihm gilt unser Dank, dass er in einer für den Verein sehr schwierigen Situation eingesprungen ist und die Mannschaft bis zum Saisonende betreut“, wird der 1. Vorstand, Philipp Marquart, zitiert.

Eine zweite Personalie wurde gleichzeitig bekannt: Steffi (Fritzi) Neumann wird ihren Vertrag beim SVA verlängern und dem Verein für (mindestens) ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen. „Steffi war der Mannschaft vor allem in den letzten Spielen ein großer Rückhalt und hat uns überzeugt. Sie ist sportlich und menschlich ein wichtiger Faktor in der Mannschaft und es hätte uns leid getan, wenn wir sie hätten ziehen lassen müssen“ so ein zufriedener Sportvorstand.