16.02.2015 09:09 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Überraschender Wechsel: Linkshänderin von Leverkusen nach Celle

Anna-Katharina Loest hier noch im Trikot von Bayer LeverkusenAnna-Katharina Loest hier noch im Trikot von Bayer Leverkusen
Quelle: Ralf Kardes
Anna-Katharina Loest wird die Leverkusener Werkselfen auf eigenen Wunsch verlassen und aus Studiengründen in ihre niedersächsische Heimat zurückkehren, Loest spielt künftig wieder für die SVG Celle, von dort war sie im vergangenen Sommer an den Rhein gewechselt. Von 2009 bis 2014 trug sie bereits das Trikot des SVG und hatte mit ihren Treffern entscheidenden Anteil an der Rückkehr in der 1. Bundesliga in diesem Sommer.

"Katha hat uns um Vertragsauflösung gebeten, weil ihr Mathematik-Studium an der Uni Wuppertal nicht den gewünschten Verlauf genommen hat und sie gerne an die Uni Hannover zurückkehren möchte", sagte Renate Wolf. Die Geschäftsführerin der Leverkusener Handball-Abteilung und Cheftrainerin der Elfen entsprach der Bitte der Spielerin: "Die berufliche Ausbildung hat immer Vorrang, da wollen wir Katha natürlich nicht im Weg stehen."

Mit der Linkshänderin verstärkt der SVG Celle seinen Rückraum und sorgt gleichzeitig für noch mehr Stabilität in der Abwehr, in der Loest nach eigener Aussage "gern mal kompromisslos zupackt, wenn es darauf ankommt". SVG Celle Geschäftsführer Bernd Bühmann ist sehr zufrieden über die gelungene Rückholaktion: "Mit Katha Loest haben wir die ideale Lösung gefunden, um unseren Kader wirkungsvoll zu verstärken für die entscheidenden Spiele in der Rückrunde im Kampf um den Klassenerhalt."

"Katha benötigt keine lange Eingewöhnungsphase, sondern kennt einen Großteil unserer Mannschaft und hat auch schon mit Trainer Martin Kahle zusammengearbeitet. Sie kann uns in Abwehr und Angriff sofort weiterhelfen und sicher ist es auch von Vorteil, dass sie sich privat in Celle schon immer sehr wohl gefühlt hat. Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle im Namen des SVG Celle bei den Sponsoren, durch die diese Verpflichtung möglich gemacht wurde", so Bühmann abschließend.