16.05.2014 17:49 Uhr - 1. Bundesliga - PM Thüringer HC, red

Die Dauerparty in Erfurt geht weiter

Am Samstag um 15 Uhr findet in der Salza-Halle das drittletzte Bundesligaspiel der Saison statt. Nach Bad Langensalza kommt die Überraschungsmannschaft aus Metzingen. Die TuSsies haben noch die minimale Chance, den vierten Platz zu erreichen und damit die Berechtigung, in der nächsten Saison international zu spielen.

Am Wochenende wird dann auch der lang ersehnte Meisterpokal überreicht. Trainer Herbert Müller ist der Meinung, er war „nie so verdient, wie diesmal“. Es wird die Fortsetzung der nun schon zweiwöchigen Meisterfeier. Nach dem Buxtehude-Spiel feierte man im Kongresszentrum von Bad Langensalza, letzte Woche gab es eine „Bad Taste Mottoparty“ im Bus von Leverkusen zurück. Die nächsten zwei Wochen werden wohl nicht weniger intensiv.

Dinah Eckerle und Herbert Müller beschreiben es als ein ganz neues Erlebnis. Neben der gewonnenen Meisterschaft freut sich Torhüterin Dinah Eckerle besonders über die Chance, im nächsten Jahr die Nummer Zwei im THC-Tor sein zu dürfen. Sie versprach, alles dafür zu geben, zu beweisen, dass dies die „richtige Entscheidung“ war. Trainer Herbert Müller ergänzte: „Dinah hat sich in den vergangenen Jahren dieses Vertrauen hart erarbeitet und soll die Chance erhalten, in Maikes Fußstapfen zu treten.“

Ungeachtet der geschilderten Feieraktivitäten wollen die THC-Mädels die Saison ungeschlagen beenden. Die nötige Konzentration bewies die Mannschaft am vergangenen Wochenende in Leverkusen, wo ein ungefährdeter 27:23 Sieg gefeiert wurde. Gegen Metzingen gibt es ein Wiedersehen mit Shenia Minevskaja . Die Torschützenbeste der Liga (221 davon 132 Feldtore) will ihr Ex-Team sicherlich vor einige Probleme stellen. Metzingen ist ein wenig überraschend in die Meisterrunde gekommen, zeigte aber auch in dieser immer wieder gute Leistungen. So wurden die Mannschaften von Buxtehude und Oldenburg besiegt.

Beim Deutschen Meister wird Sonja Frey ins Team zurück kommen. Die Außenspielerin erkämpfte sich in den letzten Wochen im Training ihr Comeback und freut sich, dass sie in dieser Saison doch noch auflaufen kann.

Die Halle wird prall gefüllt sein. Nur noch ca. 50 Stehplätze werden an der Tageskasse zu bekommen sein. Die Partie wird, wie alle Heimspiele des THC im Internet-Livestream zu sehen sein. Wie gewohnt, gibt es auch den Liveticker in Kooperation von MDR und Thüringer HC. Zu finden auf der Homepage des THC und auf der mdr-Videotextseite 260.