11.04.2014 09:24 Uhr - 2. Bundesliga - PM Mainz 05, red

Mainzer Duo bleibt für ein weiteres Jahr

Das Torfrauen-Duo für nächste Runde steht. Unabhängig von der Spielklasse werden Kristin Schäfer und Hellen Trodler ein weiteres Jahr für Mainz 05 zwischen die Pfosten zu gehen.

Kristin Schäfer hat vor kurzem die letzten Abiturprüfungen absolviert und sich damit eine Standardlast junger Spielerinnen von den Schultern genommen. In der vergangenen Runde hatte sie vor allem ihre Einsatzzeiten im Oberliga-Team, um den Spagat zwischen Schule und Leistungssport hinzubekommen, aber auch um die nötigen Einsatzzeiten und Spielpraxis zu erhalten. Mit zum Teil überragenden Leistungen hat sie großen Anteil daran, dass die Oberliga-Dynamites im Kampf um die Meisterschaft mitmischen.

„Kristin hat es einfach verdient, in der nächsten Runde fest zum Kader der 1. Mannschaft zu gehören, weil es für sie keine Frage war, sich in den Dienst der Abteilung zu stellen, obwohl sie auf Augenhöhe mit den erfahrenen Torfrauen war“, so Karl-Heinz Elsäßer zur Verlängerung. „Insofern freut es uns natürlich sehr, dass wir sie als rheinhessisches Torfrauen-Talent weiter halten konnten.“

Hellen Trodler hat einen Zweijahresvertrag, den sie auch im Falle eines Abstiegs erfüllen will, wie sie gegenüber Manager Karl-Heinz Elsäßer bestätigte. „Wir haben uns als Team gefunden und ich fühle mich sehr wohl in Mainz, die Arbeit mit Torwarttrainer Martin Malik ist toll. Es gibt für mich keinen Grund, das in Frage zu stellen.“

„Hellen ist sportlich, aber vor allem auch menschlich ein absoluter Gewinn für das Team, und wir freuen uns sehr, dass sie uns auch im Falle eines Abstiegs erhalten bleibt. Eine zentrale Personalie ist damit geklärt“, so Elsäßer.

Für das Damen II-Team würde Mainz 05 gerne ebenfalls auf ein Duo zurückgreifen. Am besten im Rahmen einer ähnlichen Lösung wie in der vergangenen Saison: „Wir suchen neben einer erfahrenen Torfrau wieder ein Talent, dass sich im höherklassigen Team über gemeinsames Training herantasten kann, und die notwendige Spielpraxis im Perspektivteam sammelt.“