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08.03.2014 14:26 Uhr - 1. Bundesliga - Ole Rosenbohm, red

Oldenburg bindet Nationalspielerin und Kreisläuferin

Langfristig grün-weiß: Kim BirkeLangfristig grün-weiß: Kim Birke
Quelle: VfL Oldenburg/Thorsten Helmerichs
Drei weitere Jahre beim VfL Oldenburg: Linksaußen Kim Birke hat ihren Vertrag beim Handball-Bundesligisten VfL bis 2017 verlängert. „Wir sind sehr glücklich über diese Personalie“, sagte Peter Görgen, der Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH. „Kim besitzt großen Anteil an den Erfolgen der vergangenen Jahre. Und aktuell ist sie sowieso in einer Super-Form.“ Birke gewann mit dem VfL 2008 den europäischen Challenge-Cup, 2009 und 2012 den DHB-Pokal sowie 2009 den nationalen Supercup. Nach Angie Geschke verlängerte damit eine weitere Leistungsträgerin des VfL ihren Vertrag um drei Jahre.

Birke kam bereits 2005 als 17-Jährige von Germania List zum VfL. Das große Talent durchlief in 42 Spielen alle Jugend- und Juniorinnen-Auswahlteams des Deutschen Handballbundes (DHB). Eine frühe Karriere in der Frauen-Nationalmannschaft scheiterte aber an ihrem fast tragischen Verletzungspech: Dreimal zog sich Birke Kreuzbandrisse zu. Erst beim Robert-Schumann-Turnier 2005, ein zweites Mal 2008 im letztlich gewonnenen Final-Rückspiel im europäischen Challenge Cup gegen Merignac HB. In den entscheidenden Partien zum DHB-Pokalsieg 2009 war sie wieder dabei, riss sich aber in der Vorbereitung auf die folgende Spielzeit erneut das Kreuzband. Immer kam Birke zurück. „Das war eine lange Leidenszeit, aber ich hatte den Spaß am Handball nie verloren“, sagt sie rückblickend. Vor gut einem Jahr bestritt Birke dann ihr erstes A-Länderspiel, insgesamt kam sie bisher auf fünf Einsätze im DHB-Team.

Mindestens eine weitere Saison behält der VfL Oldenburg seine Kreisläuferin Annika Meyer. Die 19-jährige dänische Juniorinnen-Nationalspielerin einigte sich mit dem VfL auf eine Vertragsverlängerung bis 2015. Meyer spielt ihre erste Saison beim dreimaligen Pokalsieger, kam im Sommer von HC Odense aus der ersten dänischen Liga zum VfL. In Oldenburg soll sie weiter zur Nachfolgerin Wiebke Kethorns aufgebaut werden, die für den kommenden Sommer ihr Karriereende angekündigt hat. „Wir sind sehr zufrieden mit Annikas Entwicklung“, sagt Görgen. „Wir sind davon überzeugt, dass sie ihren Weg machen wird.“

2018 gewann Meyer mit Dänemark die U-18-Weltmeisterschaft. Ein Jahr später reichte bei der U-19-Europameisterschaft im heimischen Dänemark zwar nur zu Rang 3, Meyer aber wurde bei diesem Turnier zur besten Abwehrspielerin gewählt. Lobend über ihre potenzielle Nachfolgerin äußerte sich Mannschaftskapitänin Kethorn: „Wenn ich auf der Bank sitze und sie spielen sehe, mache ich mir keine Sorgen um die Zukunft auf meiner Position.“

Damit ist der VfL Oldenburg bei den Personalplanungen schon ein großes Stück vorangekommen. Neben Meyer und Birke besitzen Angie Geschke (bis 2017), Julia Renner, Julia Wenzl, Kira Schnack, Thalke Bitter und Alina Otto (alle bis 2015) einen Vertrag für die neue Saison. Dagegen steht der Abgang Laura van der Heijdens zum dänischen Spitzenklub Team Esbjerg seit Freitag (7.3.2014) fest. Ihr Karriere beenden wird Wiebke Kethorn, auslaufende Verträge besitzen unter anderem die Stammspielerinnen Lois Abbingh, Anna Loerper, Maike Schirmer und Tess Wester.

Aktuell richtet sich der Blick von Kim Birke auf die morgen (Sonntag, 9.3.2014, 15 Uhr) mit der Partie bei Bayer Leverkusen beginnende Meisterrunde: „Wir werden zur Meisterrunde auf dem Höhepunkt unserer Leistungsfähigkeit sein“, ist sie optimistisch und hofft, mit dem Tabellenfünften VfL in den verbleibenden zehn Saisonspielen noch den einen oder anderen Platz nach oben klettern zu können: „Es ist immer noch sehr knapp zwischen den Plätzen 3 und 6.“



cs