10.02.2014 19:21 Uhr - Challenge-Cup - chs

Challenge-Cup: Höör macht es spannend, LFH mit zwei Teams in den Top8

Früher in Leverkusen, nun bei Quintus: Larissa van DorstFrüher in Leverkusen, nun bei Quintus: Larissa van Dorst
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Im Challenge-Cup, an dem die europäischen Top-Ligen nicht teilnehmen dürfen, hat die französische Liga LFH ihre Vormachtstellung untermauert. Dramatisch war hingegen lief die Partie für den schwedischen Vertreter H65 Höör.

Der Halbfinalist aus dem Vorjahr hielt nach dem 25:24-Auswärtserfolg bei DHC Sokol Poruba bereits alle Trümpfe in der Hand und schien auch im Rückspiel vor heimischer Kulisse auf Kurs in Richtung Top8. Zur Pause führte man ebenso mit zwei Toren (14:12), wie fünf Minuten vor dem Ende (21:29). Dann aber kamen die Tschechinnen noch einmal auf und Höör unterlag mit 22:23. Zu wenig für die Tschechinnen, die aufgrund der Auswärtstorregelung das Nachsehen hatte. Die rot-weiß-blaue Fahne aufrecht hält hingegen Slavia Prag, das gegen die Kroatinnen von RK Zelina zweimal knapp mit einem Tor Vorsprung gewann und mit einem 43:41 (24:23, 19:18) in die nächste Runde einzog.

Wenig Mühe hingegen hatten die Teams der französischen LFH. Union Mios Biganos-Begles hatte beim 88:47 (45:22, 43:25) gegen den Schweizer Erstligisten SG Basel Regio keine Probleme das Ticket für die nächste Runde zu lösen und auch Issy-Paris konnte sich gegen Istanbul Maltepe mühelos mit 77:47 (38:27, 39:20) für das Viertelfinale qualifizieren. Aus der Türkei hingegen schaffte hingegen Ardesen GSK mit einem 56:52 (30:25, 26:27) gegen Naisa Nis den Einzug in die Runde der besten acht.

Aus Serbien hingegen zog BMS Milenium Belgrad ins Viertelfinale ein. Gegen die Aserbaidschanerinnen siegte der Hauptstadtklub mit 62:55 (33:29, 29:26). Deutliche Siege feierte auch der niederländische Vertreter HV Quintus, der mit 61:40 (24:19, 37:21) das Ticket für die nächste Runde buchte. Den letzten Teilnehmer ermittelten hingegen zwei ukrainische Mannschaften. Am Ende setzte sich Galytchanka Lwiw mit 51:37 (27:20, 24:17) gegen Dnepryanka Kherson durch.

Die Viertelfinalisten im Überblick

DHC Slavia Prag (CZE)
Issy Paris Hand (FRA)
Union Mios Biganos-Begles (FRA)
HV Quintus (NED)
RK BMS Milenium Belgrad (SRB)
H65 Höör (SWE)
Ardesen GSK (TUR)
Galytchanka Lwiw (UKR)