29.01.2014 22:16 Uhr - 1. Bundesliga - fcb

Göppingen nach Blitzstart mit souveränem Erfolg über Trier

Beate ScheffknechtBeate Scheffknecht
Quelle: Stephan Weber
Einen wichtigen Heimsieg errangen die Frisch Auf Frauen am Mittwochabend gegen den DJK/MJC Trier. Die Göppingerinnen traten dabei nach der knappen Niederlage im Pokal am Montag konzentriert auf und sorgten gleich für einen Startvorsprung. Letztlich gab es in der EWS Arena einen 31:21 (15:10)-Favoritensieg für die Gastgeberinnen, bei denen Alena Vojtiskova siebenmal und Beate Scheffknecht und Maria Kiedrowski je fünfmal trafen. Trier hatte in der achtfachen Torschützin Katrin Schneider seine beste Werferin. Göppingen erwartet nun am Sonntag im EHF-Pokal Kopenhagen Handbold eine schwere Aufgabe.

Göppingen trat von Beginn an engagiert auf. Mit zwei Strafwürfen von Dinkel und zwei schnellen Treffern von Kiedrowski legten die Gastgeberinnen einen 4:1-Start hin, den Vojtiskova nach zehn Minuten auf 7:2 ausbaute. Trier war mit personellen Problemen angereist. Neben den ohnehin Verletzten Solic und Almendaris, sowie der zu Wochenanfang erst wieder ins Training eingestiegenen und weiterhin noch nicht spielfähigen Maria Kroyer, waren auch fast alle anderen Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen.

Die Gäste versuchten es mit einer Spielunterbrechung, geriet aber nach einer Viertelstunde mit 4:10 in Rückstand und konnte dann erst etwas besser mithalten. Adeberg und Schneider mit mehreren Treffern sorgten dafür, dass es vor der Pause wieder eng zu werden schien. Trier holte bis zum 9:13 auf, während Göppingen nach dem furiosen Start die Kraft zu schwinden schien. Nach einer Auszeit bauten aber Vojtiskova und Kiedrowski den Vorsprung wieder auf fünf Tore aus. So leuchtete in der Halbzeitpause ein 15:10 auf den Anzeigetafeln.

Nach Wiederanpfiff strebte Göppingen nach einer frühen Vorentscheidung der Partie. Scheffknecht, Vojtiskova und Brugger hatten nun großen Anteil daran, dass der Vorsprung binnen zehn Minuten auf 20:12 wuchs und Trier früh in die Niederlage einwilligen musste. Treffer von Adeberg und Czanik zeugten beim 22:15 nochmals von einem Aufbäumen der Gäste, Scheffknecht, Daniels und Weigelt führten danach aber mit ihren Treffern den 26:15-Zwischenstand herbei. In Überzahl baute Windisch den Vorsprung nach 52 Minuten auf zwölf Tore aus.

Trier gelang es in der restlichen Spielzeit zwar noch, den Rückstand etwas einzudämmen. Mit 21:31 bezogen die Miezen aber dennoch eine deutliche Schlappe. Mit sechs Punkten bleiben sie Vorletzte in der Tabelle, während Göppingen mit 14 Zählern zu Bietigheim und Blomberg aufschließt. Die Meisterplayoffs dürften die die Schwäbinnen mit fünf Zählern Rückstand bei nur noch vier Spieltagen allerdings kaum noch zu erreichen sein. So dürfte nun der hohe Sieg in Göppingen als willkommene Vorlage für die beiden Vergleiche mit Kopenhagen Handbold dienen. Die Däninnen gastieren beim Hinspiel im Achtelfinale des EHF-Pokals am Sonntag in der EWS Arena.