17.12.2013 14:10 Uhr - 1. Bundesliga - PM VL Koblenz/Weibern

Koblenz nimmt Stellung zum Abgang von Huber: "Noch nicht in trockenen Tüchern"

Dreieinhalb Jahre hat Svenja Huber für die Vulkan-Ladies in der Bundesliga gekämpft. Davon eineinhalb Jahre in der 1. Liga, in der sie seit dieser Saison das Amt der Mannschaftsführerin bekleidete. Nun hat sie, nach dem vollzogenen Trainerwechsel bei den Vulkan-Ladies und einem Angebot des deutschen Meisters Thüringer HC, um die sofortige Auflösung ihres Vertrages gebeten.

Wie die Vulkan Ladies nun mitteilten, bedauern die Verantwortlichen diesen Schritt sehr und bedanken sich bei Svenja für ihr Engagement für die Mannschaft, den TUS Weibern und die Vulkan Ladies UG in Weibern und Koblenz. „Auch wenn uns dieser Abschied nicht leicht fällt, so wollen und können wir Svenja keine Steine in den Weg legen. Erst Recht nicht bei einem Angebot des erfolgreichsten deutschen Vereins der letzten Jahre. Wir sind uns sicher, dass neben dem Management auch die Mannschaft und Fans Svenja für ihre sportliche, berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg wünschen“, sagte die Geschäftsführung unisono.

Der Vorstand der Vulkan-Ladies UG wollte ursprünglich mit einer Veröffentlichung des Wechsels zum deutschen Meister warten bis die letzten Details mit dem THC geklärt sind. Nachdem der THC aber mittlerweile auf seiner Homepage bereits den Wechsel als perfekt vermeldet hat, sagt VL-Geschäftsführer Manfred Sattler: „Wir wollen gegenüber unseren Fans und der Presse transparent sein. Deshalb bestätige ich die grundsätzliche Übereinkunft, verweise aber darauf, dass das Ganze vertraglich noch nicht in trockenen Tüchern ist.“

Die bisherige Spielführerin der Vulkan-Ladies, Svenja Huber indessen hat sich selbst die Entscheidung nicht leicht gemacht. „Ich gehe schweren Herzens, zumal ich mir gut hätte vorstellen können, meine Handballkarriere irgendwann bei den Vulkan-Ladies zu beenden. Ich habe noch keinen Verein vorzeitig verlassen, aber die aktuellen Veränderungen und das sportlich sehr reizvolle Angebot des THC, haben mich nach ein paar schlaflosen Nächten doch diese Entscheidung treffen lassen. Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass er meinem Wunsch schnell und unbürokratisch entsprochen hat.”

Für die Vulkan-Ladies geht es nun umso mehr darum, den Fokus auf die nahenden Aufgaben zu legen. Am Samstag, 28. Dezember, müssen die Barthel-Schützlinge zum Rheinland-Pfalz-Derby nach Trier reisen, ehe zwei Tage später, die HSG Blomberg-Lippe in die Koblenzer Conlog Arena kommt.