01.10.2013 18:42 Uhr - DHB-Pokal - PM THC, red

DHB-Pokal: Metzingen fordert Thüringer HC erneut

Beinahe zwei Wochen ist die letzte Begegnung beider Mannschaften her. Mit 27:22 konnte der Thüringer HC das Bundesligaspiel für sich entscheiden. Nun treffen beide Teams im DHB-Pokal erneut aufeinander. Der Deutsche Meister und amtierende Pokalsieger geht als Favorit in das Mittwochsspiel. Anpfiff ist 19.30 Uhr in der Salza-Halle.

THC Trainer Herbert MüllerTHC Trainer Herbert Müller
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Für beide Mannschaften geht es um "Alles oder Nichts". Wer verliert, ist raus und entsprechend realistisch wird die Situation eingeschätzt. Die Metzinger haben gezeigt, dass sie kämpfen können und siegen wollen. Schwächen darf der deutsche Meister den TuSsies gegenüber weniger zeigen, schon gar nicht, wenn die nächste Runde erreicht werden soll. Die Süddeutschen sind da in der besseren Situation, sie haben nichts zu verlieren und können nur gewinnen.

„Die Aufgabe für uns wird schwerer“, sagte Trainer Herbert Müller im Vergleich zum Bundesligaspiel im Gespräch mit Wolfgang Rahm (mdr thüringen das radio), „Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir einen klaren Vorsprung. Und da muss man aufpassen, man darf überhaupt keine einzige Mannschaft aus der Bundesliga auch nur ein bisschen unterschätzen. Wenn wir nur ein bisschen zurückschalten, wird es sehr gefährlich.“

Erlebnisse aus der letzten Saison gegen Buxtehude wurden noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Damals gewannen die Thüringer souverän in der Liga, mussten sich den Nordlichtern allerdings anschließend im Pokal geschlagen geben: „Ich habe die Mannschaft daran erinnert. Wir haben das erste Spiel mit neun gewonnen, das zweite mit neun verloren. Metzingen hat nichts zu verlieren und wir müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.“

Wegen eines Mittelhandbruchs muss der THC für mehrere Wochen auf Nadja Nadgornaja verzichten. „Das war für mich ein absoluter Schock, auch in der Champions League wirft uns das unglaublich zurück“, sagte Herbert Müller. Ihr Ausfall wiegt schwer, besonders wenn die bevorstehenden Aufgaben betrachtet werden. Dafür hat Lydia Jakubisova bereits wieder gut mit der Mannschaft trainiert und wird sicher in den Kader zurückkehren.