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20.09.2013 19:26 Uhr - 1. Bundesliga - Ole Rosenbohm, VfL Oldenburg

VfL Oldenburg holt Angie Geschke zurück

Angie GeschkeAngie Geschke
Quelle: Hermann Jack
Frauen-Bundesligist VfL Oldenburg wird sich einen knappen Monat nach Saisonbeginn mit einer Rückkehrerin verstärken: Von Bayer 04 Leverkusen wechselt Angie Geschke zum VfL zurück. Den Vertrag bis zum Ende dieser Saison wollen die 28-Jährige und Peter Görgen, der Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH, in der kommenden Woche unterschreiben.

„Es fehlen nur noch die Unterschriften. Die Vertragsinhalte sind geklärt“, sagt Görgen, der sich am heutigen Freitag (20.9.2013) zusammen mit VfL-Trainer Leszek Krowicki mit Geschke zu den Gesprächen getroffen hatte. Möglichst am kommenden Montag soll die 46-malige Nationalspielerin das erste Mal mit der Mannschaft trainieren. Beim Heimspiel am Sonntag (16.30 Uhr, EWE-Arena) gegen die HSG Bensheim/Auerbach wird Geschke noch nicht spielen können.

Geschke erlebte von 2008 bis 2012 vier erfolgreiche Jahre beim VfL, gewann unter anderem 2009 und 2012 den DHB-Pokal. Zur Saison 2012/13 ging sie dann für ein Jahr nach Norwegen zu Vipers Kristiansand und unterschrieb zur neuen Serie bei Bundesligist Leverkusen.

Verschiedene Faktoren machen den ungewöhnlichen Wechsel während der Saison möglich. Den wichtigsten Grund lieferte die Spielerin selber, die mit ihrem Lebensgefährten seit Sommer wieder in Oldenburg lebt und sich mit ihm hier eine gemeinsame berufliche Zukunft aufbauen will. „Ich verlasse Leverkusen aus privaten Gründen“, sagt Geschke: „Ich hatte eine tolle Mannschaft und ein prima Umfeld. Doch Oldenburg ist mein Lebensmittelpunkt – und außerdem ist der VfL noch immer meine Mannschaft.“

Lockere Gespräche über eine Rückkehr gab es schon während der vergangenen Saison. Allerdings hatte der VfL seine Personalplanungen beendet. Zudem spielen ja Julia Wenzl und Lois Abbingh – zwei junge Spielerinnen mit großer Perspektive und Auswahl-Erfahrung – auf der Geschke-Position im linken Rückraum. Doch die personelle Situation in Oldenburg änderte sich mit der Verletzung Abbinghs, die wegen einer Knie-Luxation wohl frühestens im Januar wieder das VfL-Trikot tragen wird. Dazu kommt, dass Geschke auf allen drei Rückraumpositionen flexibel einsetzbar ist.

Eine Hürde für einen Wechsel schon zum 1. Juli dieses Jahres bildete die finanzielle Seite. Mit 16, vor dem Wechsel von Nadine Smit zu Zweitligist SVG Celle, sogar 17 Spielerinnen im Kader, ging der Verein einer qualitativ guten Breite wegen und für mehr Perspektive bis an seine selbst gesteckte finanzielle Grenze. „Angies Verpflichtung müssen wir aus dem laufenden Etat heraus finanzieren. Es war erforderlich, dass sich die finanzielle Belastung in engen Grenzen hält“, sagt Peter Görgen. Wichtig sei ihm auch die Perspektive: „Wir können im Moment kaum abschätzen, wie sich unsere Mannschaft im kommenden Sommer verändern wird – daher freuen wir uns, mit Angie eine mögliche Säule des Teams schon einmal hier vor Ort zu haben.“



cs