19.09.2013 14:35 Uhr - 2. Bundesliga - PM SGH Rosengarten/Buchholz, red

Rosengarten fehlen zwei Verletzte - Am Wochenende gegen Nellingen

Mit den "Schwaben Hornets" des TV Nellingen kommt innerhalb von zwei Wochen die zweite württembergische Mannschaft nach Buchholz. Das Team aus der Stuttgarter Vorstadt Ostfildern gehört nach den Wildungen Vipers mit einem Durchschnittsalter von 21,4 Jahren zu den jüngsten Ensembles der Liga.

Die letzte Saison schlossen beide Vertretungen mit jeweils 25 Pluspunkten auf den Rängen 10 und 11 ab. Mit diesem Ergebnis waren die zwei Klubs natürlich nicht zufrieden. In der neuen Spielzeit sind die Luchse und die Hornets bisher zweimal angetreten. Nellingen hat die Saison auswärts beim TSV Nord Harrislee begonnen und dort eindrucksvoll mit 35:24 gewonnen. Die Hornets agierten aus einer bissigen Abwehr heraus mit viel Tempo und kamen zu vielen, aus Harrisleer Sicht leichten Toren aus der ersten und zweiten Welle. Dem TSV Nord war das erste Kontertor erst nach 40 Minuten gelungen.

In Nellingen war dann am vorigen Wochenende die Dortmunder Borussia zu Gast. In einem packenden Spiel setzten sich die Westfälinnen mit 34:31 durch, nachdem sie zeitweilig sogar mit 12 Toren in Front lagen. Der Nellinger Trainer Pascal Morgant bilanzierte die Partie im Blick auf den heutigen Besuch wie folgt: „Am Samstag in Rosengarten gilt es nun die gleiche Einstellung zu zeigen, denn wir sind noch sehr jung und im Aufbau. Wir müssen unsere Schwächephase ausblenden, mit der Flucht nach vorne Handball spielen und das Möglichste herausholen.“

Die Visite des Tabellensechsten am kommenden Sonnabend gleicht mehr einem Krankenbesuch, müssen die Luchse doch auf die verletzten Anja Ernsberger (Gehirnerschütterung) und Lisa-Marie Preis (Kreuzbandriss) verzichten. Auch hinter Turid Arndt steht noch ein Fragezeichen. Sie hatte im Training einen Ball so unglücklich ins Gesicht bekommen, dass sie krankgeschrieben werden musste und in Radeberg am vorigen Sonnabend nicht eingesetzt werden konnte. Ebenso fehlt Julia Harms. Sie befindet sich auf einer studienbedingten Exkursion.

Die Luchse werden alles daran setzen, im zweiten Heimspiel den ersten Sieg einzufahren, zumal sie noch aus dem letzten Besuch der Hornets in der Nordheidehalle im November letzten Jahres eine Rechnung offen haben. Nach einem tollen Start mit einer 9:4-Führung nach 11 Minuten ging die Parte noch mit 29:27 an die Gäste. Patrice Giron: „Wir sind nach dem Pokalsieg gegen Celle denkbar unglücklich in die Saison gestartet. Dies ist garantiert dem dezimierten Kader zuzuschreiben, und auch die schwere Verletzung von Lisa-Marie Preis ist ein schwerer Schlag für das Team. Wir werden uns hinter diesen Bedingungen aber nicht verstecken und unsere Tugenden wieder in die Waagschale werfen. Unsere Kampfeslust und unser Siegeswille werden am Samstag entscheidend sein.“