31.08.2013 18:11 Uhr - 1. Bundesliga - chs

Buxtehude startet mit klarem Heimerfolg

Guter Einstand: Friederike GubernatisGuter Einstand: Friederike Gubernatis
Quelle: Dieter Lange
Nur eine Halbzeit lang konnte Frisch Auf Göppingen dem Buxtehuder SV Paroli bieten. Beim 13:12 eine Minute vor der Pause noch in der Schlagdistanz, gerieten die Württembergerinnen in Halbzeit zwei völlig unter die Räder und unterlagen am Ende verdient mit 23:32 (12:14). Die erfolgreichsten Torschützinnen hatten beide Teams im Rückraum, Friederike Gubernatis (7/4) und Jessica Oldenburg (6) für Buxtehude und Alena Vojtiskova und Beate Scheffknecht (je 5) für Göppingen waren die erfolgreichsten Torjägerinnen der Partie.

Es war eine ausgeglichene erst Halbzeit, in der die Frisch Auf Frauen zeitweise sogar in Führung lagen. Göppingen spielte in Halbzeit eins variabel, stand stabil in der Abwehr und hatte mit Jasmina Jankovic einen soliden Rückhalt.

Im zweiten Spielabschnitt hatte sich die Abwehr der Niedersachsen allerdings dann auf den Gegner eingestellt. Buxtehude eroberte immer wieder die Bälle und kam zu einfachen Kontertoren. Gerade einmal drei Tore gelangen den Gästen bis zur fünfzigsten Minute, die Partie nach dem Doppelpack von Jessica Oldenburg zum 26:15 entsprechend entschieden.

"Der Einstand war richtig rund. In der zweiten Halbzeit haben wir das gespielt, was wir spielen wollten", meinte Neuzugang Friederike Gubernatis. "Wir wollten mit einem Tor gewinnen, aber wir haben es dann doch ein wenig besser gemacht." "Es war sehr wichtig gut in die Saison zu kommen. Wir haben uns selbst bewiesen, wie gut wir Handball spielen können", meinte Jana Stapelfeldt.

"Die erste Halbzeit war ziemlich in Ordnung, zweite war ganz ganz schlecht. Buxtehude hat super gespielt und verdient gewonnen", so Aleks Knezevic: "Einziger Lichtblick war unsere Torhüterin Jasmina Jankovic, aber leider war da keine Unterstützung vom Rest des Teams."

"Großes Kompliment an unsere Deckung und Julia Gronemann im Tor", sah Dirk Leun den "Schlüssel zum letztlich unerwartet deutlichen Erfolg". "Wir haben noch Luft nach oben", so der BSV-Coach, der vor allem in der Offensive Reserven sah. "In den ersten acht Minuten habe ich mich schon gefragt, was wir alles wegwerfen wollen."